Keine drei Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, als die Lustenauer einen Fehlpass von Kang Hee Lee zu einem schnellen Konter ausnutzten und durch Dominik Weixelbraun in Führung gingen.
Die Dynamiken im Stadion
Die Austria hatte gegen in weiterer Folge tiefstehende Vorarlberger so ihre liebe Not, just in dem Moment, in dem die Stimmung im Stadion endgültig zu kippen drohte, fiel der Ausgleich.
FAK-Debütant Valentino Müller erkennt: "Man merkt, dass in diesem Stadion gewisse Dynamiken entstehen können. Wenn es nicht so rund läuft, spürt man eine gewisse Nervosität. Aber wenn du dann den Siegtreffer schießt, herrscht da eine Atmosphäre, die richtig cool ist und Spaß macht."
Helm freut sich nun auf eine weitere volle Trainingswoche: "Wir brauchen diese Zeit, um im Detail besser zu werden."
Was Helm wirklich bewertet wissen will
Dass es tabellarisch nach oben geht, ist angenehm, für den Austria-Trainer aber nicht zwingend die primäre Bewertungsgrundlage.
"Es ist logisch, dass von außen die Tabelle und das Resultat beurteilt werden. Das ist aber keine Expertise. Als Experte, als Vereinsverantwortlicher musst du bewerten, wie gearbeitet wird, was die Etappenziele sind und was wir erreichen können."
"Ja, natürlich tut es gut, wenn man sich in die richtigen Tabellenregionen bewegt, aber man darf sich in der Bewertung und der täglichen Arbeit nicht davon abhängig machen. Man darf nicht zu schnell die Nerven verlieren, wenn man nach fünf Runden in einer schwierigen Situation steckt", sagt der Burgenländer.