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Valentino Müller: Endlich wieder Alltag

Die Sommerpause des Vorarlbergers dauerte vier Monate. Warum das so war und sein Einstand bei der Austria Lust auf mehr macht.

Valentino Müller: Endlich wieder Alltag Foto: © GEPA

"Ich habe es vermisst, am Platz zu stehen", sagt Valentino Müller.

Die Sommerpause des Vorarlbergers war lang. Viel länger als ursprünglich geplant. Fast genau vier Monate lagen zwischen seinem letzten Spiel für die WSG Tirol und seinem ersten für die Wiener Austria.

Exotisch, aber nicht reizvoll

Es hat gedauert, bis der 27-Jährige den passenden Verein gefunden hatte. "Die oberste Priorität war, dass die neue Aufgabe sportlich reizvoll sein soll. Es hat einige Angebote gegeben, zum Teil exotische, aber mir hat oft der sportliche Reiz gefehlt", erzählt er.

Das hat sich vor wenigen Tagen geändert. "Als die Austria angerufen hat, hat mich nicht nur der Name gereizt, sondern auch die Aufgabe. Da war schnell klar, dass ich das machen will."

Die Startelf-Überraschung

Anfang der Woche unterschrieb er bis Saisonende. Am Ende der Woche stand er beim 2:1-Sieg der Violetten gegen Austria Lustenau schon in der Startelf.

"Ich war schon ein bisschen überrascht", gibt er zu. Müller fand jedenfalls gut ins Spiel, bekleidete neben Youngster Philipp Maybach die Sechser-Position, kippte im Spielaufbau auf die rechte Abwehrseite ab und kam so zu vielen Ballkontakten.

Am Ende ging die Luft aus

Trainer Stephan Helm lobt: "Ich habe ihn sehr positiv gesehen. Er ist ballsicher, hat ein gutes Gefühl dafür, wann er abkippt, er coacht gut. Er konnte schon zeigen, was er der Mannschaft geben kann."

"Das war schon ein richtig cooler Einstand, der Lust auf mehr macht."

In der 78. Minute war für den Neuzugang dann Schluss. "Körperlich habe ich noch Luft nach oben, aber auf diesem Spiel kann ich aufbauen. Ab der 70. Minute habe ich schon gemerkt, dass mir die Spiele in letzter Zeit gefehlt haben. Aber das normal", sagt er.

Und überhaupt seien "die letzten Tage intensiv" gewesen. Neue Stadt, neue Kollegen. "Aber die Mannschaft hat es mir echt leicht gemacht", sagt Müller.

Wieder drinnen im Rad'l

Weil die Violetten ab der 81. Minute die Partie gegen die Lustenauer auch noch drehten, bleibt ein rundum positives Gefühl.

"Das war schon ein richtig cooler Einstand, der Lust auf mehr macht", strahlt der Mittelfeldspieler.

Endlich ist er wieder drinnen im Rad’l, in der täglichen Routine.

"Es war eine lange Zeit. Ich bin sehr froh, jetzt wieder einen Alltag zu haben", lacht Müller.

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