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"Das darf nicht passieren": LASK hadert mit VAR-Panne

Neben eigenen Fehlern sorgt vor allem eine strittige Szene in der Schlussphase für Gesprächsstoff – denn der VAR konnte sie wegen eines Stromausfalls nicht überprüfen.

"Das darf nicht passieren": LASK hadert mit VAR-Panne Foto: © GEPA

Der LASK verliert das Spitzenspiel zum Abschluss der 6. Runde der ADMIRAL Bundesliga bei Sturm Graz mit 1:2 (zum Spielbericht>>>).

Die Linzer hadern dabei nicht nur mit eigenen Fehlern, sondern auch mit einer Szene in der Schlussphase. Bei einem möglichen Foul an Florian Flecker konnte der VAR die Bilder wegen eines Stromausfalls nicht überprüfen.

Kühbauer: "Was soll er tun?"

LASK-Trainer Dietmar Kühbauer zeigt Verständnis dafür, dass Schiedsrichter und VAR die Szene ohne Bilder nicht auflösen konnten. Gleichzeitig findet er klare Worte für die Umstände.

"Was soll er tun, wenn keine Bilder da sind?", fragt Kühbauer. Entscheidend sei für ihn aber, dass eine solche Situation bei einem Spitzenspiel überhaupt nicht passieren dürfe.

Eine mögliche Elfmeterentscheidung wolle er nicht aus der Ferne beurteilen. Er habe die Szene zwar live gesehen, könne aus seiner Position aber nicht mit Sicherheit sagen, ob es ein Foul gewesen sei. Die Spieler hätten ihm von einer Berührung berichtet.

Kalajdzic fordert Elfmeter

Kalajdzic fordert Elfmeter
Schiedsrichter Gishamer hatte beim Topspiel alle Hände voll zu tun
Foto: ©GEPA

Sasa Kalajdzic sieht die Situation anders. Für den LASK-Stürmer hätte es nach der Aktion gegen Flecker Strafstoß geben müssen.

"Für mich ist das eine ganz klare Verhinderung einer Torchance - es müsste einen Elfmeter geben", sagt Kalajdzic. Die fehlenden VAR-Bilder bezeichnet er als "peinlich".

"Wir haben leichte Fehler gemacht"

Die Hauptschuld an der Niederlage sieht Kühbauer allerdings bei seiner eigenen Mannschaft. Der LASK habe aus seiner Sicht den besseren Fußball gespielt, sich aber durch einfache Fehler selbst geschadet und vorhandene Chancen nicht genutzt.

"Am Ende des Tages zählt nur das Resultat", sagt Kühbauer. Sturm habe die Fehler des LASK besser ausgenutzt und deshalb verdient gewonnen.

Auch Kalajdzic sieht es ähnlich. Beide Sturm-Tore seien aus groben Fehlern des LASK entstanden. Gleichzeitig hätte seine Mannschaft genügend Möglichkeiten gehabt, die Partie selbst zu entscheiden.

Der LASK bleibt bei dennoch Tabellenführer, punktegleich mit Rapid. Dahinter lauert Salzburg mit einem Zähler Rückstand, während Sturm mit vier Punkten hinter den Linzern Rang vier belegt.

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