TSG-Coach Ilzer nach spätem Ausgleich: "Es schmerzt"
In Überzahl kassierte Hoffenheim im Europa-League-Spiel gegen Crystal Palace einen späten Gegentreffer. Dennoch überwiegt bei den Sinsheimern der Stolz.
Am vierten Spieltag der UEFA Europa League verpasste die TSG Hoffenheim bei Crystal Palace den zweiten Sieg in Folge.
Nach dem Premierensieg in dieser EL-Saison gegen Olympique Lyon setzte es gegen die "Eagles" trotz Überzahl ein 1:1-Remis (zum Spielbericht>>>). Den Führungstreffer von Alexander Prass konterte Ex-Frankfurter Daichi Kamada in der Nachspielzeit (90+1.).
"Am Ende verhindert die Schlussphase einen nahezu perfekten Abend für uns", resümierte TSG-Cheftrainer Christian Ilzer im "Sky"-Interview nach der Partie.
"Wir waren kurz davor, ein Premier-League-Team zu schlagen. Es schmerzt, dass wir den Sieg nicht mit nach Hause nehmen. Wir müssen daran arbeiten, dass wir es über die Ziellinie bringen", ergänzte der ehemalige Sturm-Coach.
"Sollten stolz sein"
"Ein Gewinner-Typ darf durchaus leiden. Mit ein wenig Abstand sollten wir dennoch stolz sein und die Leistung sollte uns bestärken für Sonntag", so der Österreicher.
Dann trifft er mit der TSG Hoffenheim, die in der Deutschen Bundesliga nach einem schwachen Start zuletzt wieder etwas in die Spur kam, auf den FC Schalke 04.
Nach dem schwierigen Saisonstart sei die Partie "eine große Bestätigung" für den eingeschlagenen Weg, sagte Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker. Die TSG sei "eine junge Mannschaft, die einen Entwicklungsprozess geht".
In der UEFA Europa League rangieren die Kraichgauer nun auf Rang 23 und damit knapp in den Playoff-Rängen. Am kommenden Spieltag trifft die TSG auf den SK Sturm Graz.