SK Sturm Graz SK Sturm Graz STU
NK Celje NK Celje CEL
Endstand
2:3
1:2 , 1:1
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Rückschlag! Sturm muss sich Celje geschlagen geben

Die Grazer haben über die ganze Spielzeit gesehen nicht genug Power, der slowenische Meister holt damit gegen die österreichischen Vereine vier Punkte.

Rückschlag! Sturm muss sich Celje geschlagen geben Foto: © GEPA

Der SK Sturm Graz muss sich in der 4. Runde der UEFA Europa League daheim dem slowenischen Meister NK Celje 2:3 beugen.

Celje hat am letzten Spieltag bereits den Salzburgern einen Punkt abgeknöpft, und auch in Graz begegnen sich die Teams auf Augenhöhe. Luis Balbo nach einem Freistoß und Oumar Diakité per Kopf haben die ersten guten Möglichkeiten für Sturm, verpassen aber.

Immer wieder wird es auch aus der Distanz gefährlich, für Sturm haben Simon Seidl und Luca Weinhandl gute Chancen. Celje trifft dann jedoch mit der ersten guten eigenen Chance, und das mit kräftiger Mithilfe der Grazer: Sturm Verteidiger Valmir Matoshi patzt bei einem langen Ball und legt die Kugel per Kopf genau in den Lauf von Svit Seslar, der Ammar Helac im Tor überwindet (29.).

Celje effizienter

In der Folge sind beide Torhüter gefordert, ehe Sturm der Ausgleich gelingt. Eine Flanke von Paul Koller springt über die Köpfe zweier Celje-Verteidiger zu Diakité, der den Ball humorlos in die Maschen drischt (40.).

Damit aber noch nicht genug, in der letzten Minute vor der Pause lässt Benjamin Verbic mit einem guten Haken Weinhandl ins Leere laufen und schließt ins rechte Kreuzeck ab (45.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte ist Sturm stark im Spiel und erarbeitet sich etliche Chancen. Diakité vergibt zwei Großchancen auf den Ausgleich, nach zweimaliger guter Ablage von Seidl schießt der Ivorer erst knapp rechts am Tor vorbei, drei Minuten später geht ein Kopfball links an der Stange vorbei.

Später Diakite-Treffer kommt zu spät

Nach etwa einer Viertelstunde scheint es aber, als ob die Grazer ihr Pulver verschossen hätten, Celje kann wieder mehr dagegenhalten und kommt durch eine weitere Einladung von Sturm zur Vorentscheidung.

Der eingewechselte Blaz Kramer mit einem eigentlich nicht allzu gefährlichen Abschluss, aber Helac lässt den Ball aus, und Seslar staubt zum Doppelpack ab (73.).

Danach ist bei Sturm die Luft draußen, die Schlussphase bringt zwar noch viele Standards für die Grazer, von denen aber kaum etwas wirklich gefährlich wird.

Erst in der Nachspielzeit schnürt Diakité nach einer Freistoßvariante von Gizo Mamageishvili den Doppelpack und lässt die Grazer nochmal hoffen (90.+3), aber sein Tor kommt letztlich zu spät.

Sturm bleibt in der Tabelle bei vier Punkten aus vier Spielen und rangiert auf Platz 24 und damit dem Schleudersitz, der gerade noch für das Playoff reichen würde, Celje liegt punktegleich direkt dahinter.

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