Ammar Helac
90 Minuten
Die eigentliche Nummer zwei erwischte bei ihrem zweiten Europa-League-Einsatz keinen schlechten Tag, konnte aber keine "weiße Weste" bewahren.
Mehr Schuld als Helac selbst trägt dabei sein Mitspieler Valmir Matoshi, der den Ball zu seinem Goalie spielen will und ihn damit in Bedrängnis bringt. Gegen Seslar im 1:1-Duell ohne Chance, konnte Helac Sturm mit einer Doppelparade nach zwei Celje-Weitschüssen um die 37. Minute vor einem höheren Rückstand bewahren und sich auszeichnen.
Und auch danach musste der Keeper noch einmal hinter sich greifen. Beim Traum-Weitschuss von Verbic zum 1:2 ohne Abwehrmöglichkeit. Sah beim 1:3 für Celje sehr unglücklich aus.
Arjan Malic
74 Minuten
Bemüht aber unauffällig. Die Rolle als rechter Innenverteidiger in einer Dreierkette scheint dem Bosnier zu liegen. Wurde knapp eine Viertelstunde vor Schluss von Beganovic ersetzt.
Joshua Quarshie
90 Minuten
Eine unauffällige Leistung des deutschen U21-Teamspielers. Hatte kaum Probleme mit Celjes Wandstürmer Kucys. Zu wenig Gegenwehr beim 1:3 von Celje, wirkte danach verunsichert und teils ungenau im Passspiel.
Paul Koller
90 Minuten
Lieferte mit einer gefühlvollen Hereingabe die Vorlage zum Ausgleich durch Diakite. Defensiv ließ er nichts anbrennen.
Luis Balbo
90 Minuten
Wirkte spritzig und wanderte als Schienenspieler immer wieder die linke Seite auf und ab. Offensiv wie defensiv ohne Glanz aber auch ohne Fehler.
Jon Gorenc Stankovic
90 Minuten
Der Kapitän agierte gegen seine Landsleute als Ballverteiler im Mittelfeld. Eine durchschnittliche Leistung des Routiniers.
Luca Weinhandl
90 Minuten
Kam kurz vor der Pause im eigenen Strafraum nicht in den Zweikampf mit Verbic, der zum 1:2 führte. Am Ball stark, aber anders als in vielen Spielen davor konnte der 17-Jährige offensiv kaum für Lichtblicke sorgen.
Jürgen Heil
90 Minuten
Arbeitete viel und versuchte durch hohe Ballgewinne Sturm-Angriffe einzuleiten. Mit überschaubarem Erfolg. Wie die meisten seiner Teamkollegen keine herausragende Leistung des Österreichers.
Valmir Matoshi
58 Minuten
Im Mittelfeld aufgeboten, resultierte ein zu kurzer Kopfball-Rückpass als letzter Mann zum 0:1-Rückstand gegen Celje. Offensiv bemüht, defensiv ausbaufähig. Wurde nach gut einer Stunde durch Hödl ersetzt.
Simon Seidl
85 Minuten
Startete als Stürmer neben Diakite. Fiel vor allem als Mann für die Standards bei Sturm auf. Einen schönen Weitschuss konnte Celje-Keeper Leban in der ersten Halbzeit parieren. Wenn es gefährlich wurde, dann war nahezu immer Seidl involviert. Das Tore-Schießen bleibt aber weiterhin nicht seine Parade-Disziplin. Wurde kurz vor Schluss für Mamageishvili ausgewechselt.
Oumar Diakité, zwei Tore
90 Minuten
Er trifft und trifft und trifft. Sturms offensive Lebensversicherung erzielte gegen Celje sein neuntes Tor im elften Spiel für Sturm. Nach schöner Hereingabe bleibt der Ivorer cool und versenkt den Ball zum 1:1 im Tor. Das 2:3 ist sein zehntes Tor, aber eines ohne Wirkung.
Jacob Peter Hödl
ab der 58. Minute
Erbte nach rund einer Stunde die Position von Valmir Matoshi. Gewohnt ballstark konnte Hödl kaum für Lichtblicke sorgen.
Belmin Beganovic
ab der 74. Minute
Die auffällige Leistung gegen den WAC konnte der Bosnier, der gut eine Viertelstunde vor Schluss für Malic ins Spiel kam, nicht bestätigen.
Gizo Mamageishvili
ab der 85. Minute
Feierte nach einer Verletzungspause sein Comeback. Für eine Bewertung zu kurz eingesetzt.