Thalhammer mit Ergebnis nicht zufrieden

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MIt der Leistung seiner Mannschaft war Dominic Thalhammer nach der 1:2-Niederlage bei Manchester United im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League durchaus zufrieden, mit dem Ergebnis freilich nicht.

"Die Niederlage ist sehr ärgerlich, weil wir sehr viel investiert haben und uns vielleicht sogar einen Punkt verdient hätten", ärgerte sich der ehemalige ÖFB-Damen-Teamchef bei der anschließenden Pressekonferenz.

"Die Mannschaft hat sehr gut gekämpft, auf die Leistung kann man absolut aufbauen. Die Niederlage ist sehr ärgerlich, weil wir sehr viel investiert haben und uns vielleicht sogar einen Punkt verdient hätten."

Vor allem mit der torlosen ersten Halbzeit war Thalhammer zufrieden: "Wir haben in der ersten Hälfte sehr gut gespielt und das Geschehen kontrolliert. Mitte der zweiten Hälfte haben wir dann die Spielkontrolle verloren, was auch auf den Fitnesszustand zurückzuführen ist." Während der LASK erst vor Kurzem die Vorbereitung auf die kommende SAison begann, stand Manchester United noch voll im Saft. Schließlich beendete die Premier League erst in der vergangenen Woche die Saison.

"Teilziel erreicht"

"Wir sind erst seit zehn, zwölf Tagen in der Vorbereitung, haben das Tempo dann nicht mehr halten können, die Abstände sind dann zu groß geworden. Leider haben wir uns noch das 1:2 eingefangen und die eine oder andere Chance, die wir danach noch hatten, nicht verwertet", analysierte Thalhammer.

Unter diesen Voraussetzungen muss man die Vorstellung des Bundesliga-Vierten - Thalhammer sah sein Team vom Leistungsniveau bei "60 Prozent oder etwas mehr" - noch höher einordnen. Zumindest ein Punkt lag in Griffweite.

"Das tut natürlich sehr gut, weil die Situation für uns sehr schwierig war. Das Teilziel, als Team gut aufzutreten, haben wir erreicht und fast wäre uns ein sensationelles Ergebnis gelungen", resümierte der 49-jährige Ex-ÖFB-Frauen-Teamchef.

Solskjaer: "Der Job ist erledigt"

Sein Gegenüber Ole Gunnar Solsjkjaer, der nach dem glatten 5:0-Kantersieg in Linz einige Stars schonte, war mit der Vorstellung seiner verjüngten Mannschaft zufrieden: "Der Job ist erledigt worden. Meine Jungs brauchten Spielminuten, ich habe viel durchgewechselt. Manche haben lange nicht mehr gespielt."

"Meine Spieler haben Erfahrung gesammelt, das ist das Wichtigste. Wir reisen jetzt nach Deutschland und wollen so weit kommen wir möglich und am besten die Trophäe holen", peilt der Norweger den ersten Titel unter seiner Ägide an.

Textquelle: © LAOLA1.at

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