Rapid-Probleme? Kühbauer macht Andeutung

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Der SK Rapid ist fassungslos!

Das 0:5 bei Villarreal war eine weitere Ohrfeige auf der Suche nach sich selbst, beim Versuch, unter Didi Kühbauer den Umschwung zu schaffen.

Der Neo-Trainer ist gezeichnet, unterdrückt aber bei "Puls 4" öffentliche Kritik an einzelnen Spielern und der Mannschaft: "Weil wir klar schlechter waren, darüber brauchen wir nicht diskutieren. Es war anders ausgemacht, wir wollten anders auftreten. Ich will aber nichts gegen die Mannschaft sagen, das wird keinem helfen. Ich würde jetzt vielleicht falsche Sachen sagen, das ist nicht angebracht."

Kühbauer kündigt Konsequenzen und Änderungen an

Auch auf spanischem Terrain war aber einmal mehr spürbar, dass in der Mannschaft einiges nicht stimmt. Dabei geht es nicht nur um die Abstimmung, defensive und offensive Verfehlungen, sondern auch um den Charakter der Truppe.

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Kühbauer lässt anklingen, dass er sehr wohl weiß, was schief läuft. "Ich weiß einiges, was ich bis jetzt gesehen habe. Ich werde es definitiv nicht hier sagen, aus Respekt vor der Mannschaft. Es bringt jetzt nichts, öffentlich auf Spieler hinzuhauen, das werde ich nicht tun. Aber ich weiß ganz genau, was verändert wird."

Dass der Matchplan nicht eingehalten wurde, stieß nicht nur beim Chefbetreuer auf Unverständnis. Kühbauer: "Wir haben gesagt, dass wir eine Fünferkette haben, aber dadurch, dass Villarreal zentral einen Spieler mehr hat, immer einer rausrücken muss. Das ist nie passiert, warum weiß ich nicht."

Murg: "So kann es wirklich nicht mehr weitergehen"

Thomas Murg fand klare Worte dafür und ärgerte sich, dass es mannschaftlich nicht klappte, das Vorgenommene in die Tat umzusetzen: "Wir haben einen ganz klaren Spielplan, dass wir durchdecken aus der Fünferkette und Fornals etwas aus dem Spiel nehmen. Er kann sich jedes Mal aufdrehen, ist immer vor unserer Kette, steckt die Bälle durch. Dann brauchen wir in Zukunft keinen Spielplan mehr haben, wenn wir ihn nicht einhalten."

Prinzipiell meint er, dass man sehr wohl bei Villarreal verlieren kann, "aber nicht so". Während sich viele in Durchhalteparolen flüchten, ist der offensive Mittelfeldspieler einer, der seinem Ärger Ausdruck verleiht und die Fehler offen anspricht.

Mehr Persönlichkeiten dieser Sorte würden Rapid in der aktuellen Situation sicherlich guttun. Warum es nicht funktioniert hat, kann sich Murg nur so erklären: "Weil wir uns in Sicherheit fühlen. Weil wir mit den drei Innenverteidigern hinten stehen bleiben und den Stürmer von Villarreal zu dritt decken. Aber in Wahrheit ist es dann nur ein großes Problem, wenn sich der aufdrehen kann und die Bälle tief spielt. Denn im Endeffekt haben wir sechs, sieben 100-prozentige Torchancen zugelassen und haben das jeweils sehr schlecht verteidigt."

Die Conclusio: "Das kann einfach nicht sein. So kann es wirklich nicht mehr weitergehen."

"Der Beginn eines Horror-Spiels"

Torhüter Richard Strebinger fing sich fünf Gegentore und sprach von einem schwarzen Abend. "Das war eine Lehrstunde über 90 Minuten", sah der Keeper Villarreal in allen Belangen überlegen.

Kapitän Stefan Schwab fand wie Kühbauer, dass der Start gar nicht so schlecht war, sogar eine Chance schaute heraus. Doch der erste Gegentreffer war der Anfang vom Ende.

"Wir fressen das erste Gegentor und knicken komplett ein", so Schwab. "Für mich ist es unerklärlich, dass wir dann ähnlich wie in Hartberg eingehen." Fehlendes Selbstvertrauen, fehlender Mut, fehlende Qualität - das alles muss sich Rapid ankreiden lassen. "Das wir defensiv derzeit schwimmen, sieht man an allen Ecken und enden."

Nach dem 0:1 war keine Reaktion mehr vorhanden, deshalb meinte Kühbauer: "Der Beginn eines Horror-Spiels, nicht schön anzuschauen."

LAOLA1 hat die besten Bilder vom dritten Spieltag der Europa League.

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Red Bull Salzburg - Rosenborg Trondheim: 3:0

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Rapid kassiert in Villarreal eine böse 0:5-Klatsche.

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Peter Pacult: "Rapid ist eine eine Ministranten-Truppe!"

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