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Sturm will "Riesenchance" gegen Celje nutzen

Die Steirer sind seit dem Heimsieg gegen Marseille ohne Sieg. Mit NK Celje kommt nun ein Team, das in der letzten Runde einen Punkt gegen Salzburg holte.

Sturm will "Riesenchance" gegen Celje nutzen Foto: © IMAGO / STEINSIEK.CH
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Sturm Graz will den Aufstiegskurs in der UEFA Europa-League halten!

Nach dem souveränen Auftritt beim 1:0 gegen Olympique Marseille gilt es am Donnerstag (21 Uhr im LIVE-Ticker und auf ServusTV) im Stadion Graz-Liebenau gegen NK Celje den zweiten Sieg im vierten Ligaphasenspiel nachzulegen.

Der slowenische Meister ist im Vergleich zu den auf Rang 19 liegenden Steirern sieglos, hat aber im Bewerb schon einen ÖFB-Gegner geärgert. Sein einziger Punktgewinn gelang beim 2:2 gegen Salzburg.

Formkurve zeigt nach unten

Mit großem Selbstvertrauen kann Sturm aber nicht wirklich antreten, ging es doch seit der Marseille-Partie bergab.

In der Liga gab es gegen Ried (2:2) und bei Schlusslicht WAC (1:1) jeweils nur Unentschieden, dazwischen war im ÖFB-Cup-Achtelfinale auswärts gegen Austria Lustenau mit 2:3 Endstation.

In der Liga fehlen der viertplatzierten Truppe von Coach Fabio Ingolitsch schon elf Punkte auf Spitzenreiter Rapid. Deshalb war es Sturms Trainer auch wichtig, im Vorfeld einer "neuerlichen Highlight-Woche" an die erfreulichen Auftritte im Europacup zu erinnern.

Sturm in EL zu Hause ohne Saisonniederlage

"Wir sind richtig gut in die Europa League gestartet, gegen Gegner, die vermeintlich außerhalb unserer Kragenweite waren. Insbesondere in den Heimspielen haben wir gesehen, dass wir mithalten konnten", sagte Ingolitsch. Vor Marseille hatte sein Team auch mit einem 0:0 gegen Stade Rennes zu Hause gepunktet.

Nichts zu holen gab es nur beim 0:3 in Bournemouth. Sturms Coach sprach von einer "Riesenchance", die Aufstiegschancen zu erhöhen. "Mit einem Sieg muss es uns gelingen, die Tür aufzumachen, um das Unmögliche möglich zu machen", verlautete der 34-Jährige.

Die Grazer sind als Tabellen-19. mit vier Punkten aktuell voll auf Aufstiegskurs, Celje liegt als 29. außerhalb der für das Weiterkommen nötigen Top-24-Ränge.

"Celje ist eine technisch sehr starke Mannschaft, die einen sehr guten Positionsfußball spielt, vielleicht sind sie aber in ihrer Liga den intensiven Fußball nicht so gewöhnt. Das ist unsere Chance", meinte Ingolitsch.

Celje ist in der slowenischen Liga auch Vierter, mit einem Heim-4:0 gegen NK Nafta glückte aber die Generalprobe. Mario Kvesic und Armandas Kucys trafen dabei jeweils doppelt. Zudem gab es für die von Zoran Zeljkovic betreuten Slowenen in den jüngsten fünf Pflichtspielen keine Niederlage.

Nach Celje ist vor Salzburg

Darunter war auch das Heimduell mit Salzburg. Kucys ist auch den "Bullen" in schlechter Erinnerung, hatte er doch mit seinem Treffer in der 90. Minute noch für den Ausgleich nach vorangegangenem 0:2-Rückstand gesorgt.

Die Salzburger werden aus der Ferne ebenfalls einen interessierten Blick auf die Partie werfen, kommt es doch am Sonntag in Graz zum Ligaschlager gegen Sturm. Der könnte in den personellen Planungen von Ingolitsch durchaus eine Rolle spielen.

Neue Verletzte auf der langen Liste gibt es keine, dafür aber vor Sonntag auch noch keine Rückkehrer. Stürmer Oumar Diakite dürfte im Gegensatz zur Liga in die Startelf zurückkehren.

Extramotivation für Stankovic

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Ein besonderes Spiel für Sturm-Kapitän Jon Gorenc Stankovic.
Foto: ©GEPA

Mit einer Extramotivation geht Jon Gorenc Stankovic in die Partie. Sturms Kapitän trifft erstmals seit den erfolgreichen Auftritten gegen Mura im August 2021 wieder im Europacup auf ein Team aus seiner Heimat.

"Es ist etwas Besonderes, wird ein schwieriges Spiel, auch weil Celje in Europa schon aufgezeigt hat. Zu Hause werden wir aber mit dem nötigen Selbstvertrauen auftreten", kündigte der 30-Jährige an.

Als "Dauerbrenner" ist er auch in Zeiten intensiver Doppelbelastung fast immer im Sturm-Dress zu sehen. "Jammern bringt uns nicht weiter, jeden dritten Tag zu spielen, ist zwar anstrengend, aber es macht Spaß. Ich liebe es, Fußball zu spielen."

Auch Ingolitsch war guter Dinge. "Die Jungs wirken frisch, sind physisch gut drauf." Zusätzliche Energie soll wie gewohnt durch die lautstarke Unterstützung von den Rängen kommen. Bis Mittwochmittag waren 11.700 Karten verkauft.

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