Noten! Einzelkritik zu Arsenal - Rapid

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Rapid Wien hat trotz des schlechten Abschneidens beim Auswärtsspiel gegen den FC Arsenal am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen Molde noch immer die Chance auf den Aufstieg.

Beim 1:4 in London legten die Wiener allerdings einen über weite Strecken desaströsen Auftritt hin, lagen zur Pause bereits 0:3 zurück. Einzig der Treffer von Koya Kitagawa wirkte als Lichtblick im Spiel der Hütteldorfer (Spielbericht>>>).

LAOLA1 analysiert die Leistung aller Rapid-Akteure und verteilt Noten (1=Sehr Gut, 2=Gut, 3=Befriedigend, 4=Genügend, 5=Nicht Genügend).

Einverstanden oder nicht? Dann benotet Rapid in den Kommentaren selbst. Das sind die Noten für die Rapid-Kicker bei Arsenal:

Richard Strebinger - 90 Minuten - Note: 3

Der Rapid-Keeper war am Donnerstag mit Sicherheit der auffälligste Rapidler. Hat er das erste Gegentor noch selbst mitzuverschulden, machte er den restlichen Abend über weite Strecken aber eine gute Vorstellung. Zwar hatte er immer wieder kleine Unsicherheiten dabei, ohne seine vielen Paraden hätte alles jedoch noch viel schlimmer aussehen können für Rapid.

Mario Sonnleitner - 90 Minuten - Note: 5

Wirkte teilweise sehr überfordert mit der Agilität und dem Speed der Arsenal-Angreifer. Wenn es mal einen hohen Ball zu verteidigen gab, war er zur Stelle. Ansonsten wirkte er den gesamten Abend genauso wie seine Nebenmänner nur überfordert.

Maximilian Hofmann - bis zur 46. Minute - Note: 5

Der Rapid-Ersatzkapitän erlebte am Donnerstag nur die ersten 45 Minuten - die Hälfte, in der Rapid drei Tore kassierte. Der Abwehrchef hatte seine Mitspieler nie im Griff. Stets einen Schritt zu spät und im Vergleich zu den Arsenal-Stürmern einfach zu langsam.

Leo Greiml - 90 Minuten - Note: 5

Der junge Rapid-Verteidiger durfte wieder von Anfang an ran, machte genau wie seine Kollegen jedoch einen überforderten Eindruck. Viele Stellungsfehler und kleine Ungenauigkeiten waren auch in seinem Spiel mit dabei.

Kelvin Arase - 90 Minuten - Note: 4

Wie immer ein bemühter Auftritt des Außenbahnspielers, der sich vor keinem Zweikampf scheut. Doch auch der sonst spritzige Arase kam am Donnerstag nicht mit dem Speed Arsenals mit. Offensiv war der U21-Nationalspieler komplett abgemeldet, seine einzigen Schüsse führten zum Tor vom Kitagawa.

Lion Schuster - 90 Minuten - Note: 4

Schuster wurde heute von Didi Kühbauer ins kalte Wasser geworfen. Wenn allerdings schon die erfahrenen Nebenmänner verunsichert sind, wurde die Aufgabe für den jungen Mittelfeldspieler auch nicht unbedingt leichter. Auch bei ihm waren viele kleine Fehler im Stellungsspiel und im Aufbau dabei.

Marcel Ritzmaier - bis zur 66. Minute - Note: 5

Ritzmaier wurde heute wieder etwas defensvier aufgeboten. Auch er lief den Arsenal-Offensivleuten im Grunde nur hinterher. Seine Qualitäten in der Offensive konnte er nie zeigen, was einen verkorksten Auftritt ergibt.

Maximilian Ullmann - bis zur 46. Minute - Note: 4

Ullmann musste bereits zur Pause leicht angeschlagen raus. Er wirkte im Vergleich zu seinen Mitspielern zwar etwas griffiger, keine offensiven Akzente und viele Arsenal-Angriffe über seine Seite lassen jedoch keine bessere Note zu.

Yusuf Demir - 90 Minuten - Note: 4

Der 17-Jährige war einer der wenige Rapidler, die zumindest bemüht waren, offensiv etwas zu bewegen. Doch auch das große Talent der Hütteldorfer wirkte in seinen Offensivaktionen meist glücklos. Sein Schuss führte zumindest zum Anschlusstreffer von Kitagawa.

Koya Kitagawa - bis zur 65. Minute - Note: 3

Der Japaner war im Grunde das ganze Spiel über allein auf weiter Flur. Wenn er mal den Ball bekam, tankte er sich zumindest das ein oder andere Mal durch, wusste dann aber nicht wirklich viel anzufangen mit der Kugel. Den einzigen Rapid-Treffer versenkte er schön per Volley.

Deni Alar - bis zur 77. Minute - Note: 5

Während sein Sturmpartner Kitagawa zumindest ein wenig auf sich aufmerksam machen konnte, wirkte Alar meist nur wie ein Geist. Keine Offensivaktionen, keine Abschlüsse, kein Biss im Pressing. Schwacher Auftritt.

Mateo Barac - ab der 46. Minute - Note: 5

Der Innenverteidiger kam zur Halbzeit, schaffte es jedoch nicht seiner ohnehin schon schwachen Abwehr mehr Stabilität zu verleihen. Auch er war immer einen Schritt zu spät und grundsätzlich einfach zu langsam.

Thorsten Schick - ab der 46. Minute - Note: 4

Auch Schick kam zur Pause. In der Offensive war der Derby-Torschütze den gesamten zweiten Durchgang jedoch nicht gefragt. Defensiv macht er seine Sache den Umständen entsprechend in Ordnung.

Ercan Kara - ab der 65. Minute - zu kurz eingesetzt

Christoph Knasmüllner - ab der 65. Minute - zu kurz eingesetzt

Lukas Sulzbacher - ab der 77. Minute - zu kurz eingesetzt

Textquelle: © LAOLA1.at

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