Silberberger: Darum steht Verhounig gegen Salzburg nicht im Kader
Dem WAC-Cheftrainer gefiel die Berichterstattung über ein mögliches Gentleman's Agreement überhaupt nicht.
WAC-Neuzugang Phillip Verhounig steht gegen seinen Ex-Klub FC Red Bull Salzburg nicht im Kader.
Im Vorfeld des Duells (ab 17.00 im LIVE-Ticker >>>) berichtete "Sky" über ein Gentleman's Agreement zwischen den beiden Klubs. Dieses würde besagen, dass der Spieler in direkten Duellen nicht eingesetzt werden dürfe.
Deshalb fehlt Verhounig im Kader
"Es gibt keine schriftliche Vereinbarung. Ob mündlich etwas ausgemacht wurde, weiß ich nicht", erklärt "Wölfe"-Coach Thomas Silberberger vor der Partie am "Sky"-Mikro.
Warum Verhounig gegen die Salzburger nicht im Kader steht, erklärt sein Trainer folgendermaßen: "Weil die Vorbereitung muss bei ihm zu 100 Prozent sein, damit wir heute etwas holen können. Und wenn du von so sinnlosen Medienartikeln abgelenkt bist, dann ist das für einen jungen Spieler nicht gut. Deswegen nehme ich ihn heute aus der Schusslinie."
Das stört Silberberger "massiv"
Silberberger sieht die Berichterstattung über dieses Thema in den vergangenen Tagen sehr kritisch. "Was mich massiv stört, ist, dass jemand das eurem Medium gesteckt hat", sagt er zur Sky-Moderatorin.
"Und wenn das drei Tage vorher aufpoppt, dann ist Philipp der Verlierer. Weil er natürlich permanent rechtfertigen muss", so Silberberger.