"Mir kann hundertmal jemand erzählen, dass das kalibriert ist, ich glaube nicht, dass die Technik in so einem Moment alles abdeckt."
Und genau das ärgert die Austrianer. Handl: "Da wirst du einfach ungeduldig, es wird fünf Minuten überprüft und dann auf Abseits entschieden. Wenn es so lange dauert, dann ist es so, dass man es eh nicht gescheit erkennt."
Sind die TV-Bilder gut genug?
Auch Ranftl zweifelt: "Ich weiß nicht, ob wir in Österreich so gute Bilder haben, dass man das sieht. Das ist ärgerlich, aber wir müssen es so hinnehmen."
"Es ist schwer, diese Linie zu akzeptieren. Ich zweifle diese Entscheidung an. Mir kann hundertmal jemand erzählen, dass das kalibriert ist, ich glaube nicht, dass die Technik in so einem Moment alles abdeckt. Da sitzt ja ein Mensch, der die Punkte setzt", ist Coach Helm sauer.
Helms Flaschenwurf
Der violette Trainer sah wenig später die Gelbe Karte, weil er im Ärger über ein nicht geahndetes Foul eine Flasche aufs Feld warf.
Diesbezüglich gibt sich der Burgenländer einsichtig: "Eineinhalb Meter vor mir passiert das Foul. Ich habe zufällig die Flasche in der Hand. Das brauche ich nicht zu machen, so selbstkritisch muss ich sein. Ich habe dem Schiedsrichter auch gesagt, dass das nicht okay war, die Flasche ist drei Meter in die Luft geflogen. Das war im Affekt. Das war ein Fehler. Jeder weiß, dass ich eigentlich an der Seitenlinie ein umgänglicher Mensch bin."
Keine weiteren Diskussionen
Keine Diskussionen gab es wiederum beim zweiten aberkannten Tor der Austria, als der Ball von Kelvin Boatengs Hand ins Tor ging, nachdem ihn LASK-Verteidiger Joao Tornich angeschossen hatte.
Und auch über die Rote Karte gegen Aleksandar Dragovic, der einen Schuss kurz vor dem Tor mit der Hand abwehrte, konnte es keine zwei Meinungen geben.
Den daraus resultierenden Elfer parierte Goalie Samuel Sahin-Radlinger zunächst, doch Moses Usor machte es im Nachschuss dann besser.