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Salzburg bemängelt Chancenverwertung: "Will den xG nicht wissen"

Die "Bullen" zeigen sich nach dem Spiel gegen den WAC enttäuscht. Vor allem offensiv sollte es nicht klappen.

Salzburg bemängelt Chancenverwertung: "Will den xG nicht wissen" Foto: © GEPA

Im vierten Spiel unter Neo-Trainer Danny Röhl kassiert der FC Red Bull Salzburg den ersten Rückschlag der noch jungen Saison.

Die "Bullen" kommen in der zweiten Runde der ADMIRAL Bundesliga nicht über ein 1:1 beim Wolfsberger AC hinaus (Spielbericht >>>).

Dabei zeigen sich die Salzburger über weite Strecken der Partie als die dominante Mannschaft. Am Ende stehen 68 Prozent Ballbesitz und 10:3 Torschüsse aus Sicht der Mozartstädter.

Röhl meint: "Wir sind darüber enttäuscht, dass wir nach so einer Leistung nur einen Punkt mitnehmen. Das Manko ist die Chancenverwertung, wir hätten die Partie frühzeitig entscheiden müssen."

Tabakovic: "Werde mir schon Gedanken machen"

Auch Neo-Stürmer Haris Tabakovic schlägt in dieselbe Kerbe: "Wir haben genügend Chancen gehabt, das Spiel heute früh auf unsere Seite zu ziehen. Das haben wir aber nicht geschafft und dann hatten auch sie immer wieder gute Konterchancen."

So ist es auch der WAC, der in der 67. Minute durch Giacomo Vrioni in Führung geht. Daraufhin zeigen sich die "Bullen" noch offensiver und erzwingen schließlich den Ausgleich durch Joker Yorbe Vertessen.

Dass Salzburg nicht mehr Tore geschossen hat, lag auch an Tabakovic selbst, der in WAC-Keeper Nikolas Polster einige Male seinen Meister gefunden hat.

"Ich werde mir schon Gedanken machen. Das ist ganz normal, aber am Ende geht es nicht nur um mich. Es geht darum, dass wir gemeinsam spielen und die Chancen auch nützen", so der Bosnier bei "Sky".

"Emotionales Spiel" für Veratschnig

Auch Kapitän Nikolas Veratschnig bemängelt die Kaltschnäuzigkeit seiner Salzburger: "Wir haben jetzt echt ein Thema in den letzten Spielen mit unserer Chancenverwertung. Ich mag nicht den xG-Wert von uns wissen." Dieser lag am Ende bei 3,52.

Für den Kärntner war das Spiel unabhängig vom Ergebnis ein ganz besonderes. Denn der 23-Jährige spielte insgesamt sieben Jahre im Lavanttal, ehe er 2024 zu Mainz 05 wechselte.

"Es war ein sehr emotionales Spiel für mich. Meine Familie ist mit einem 50-Sitzer-Bus gekommen. Meine Schwester arbeitet beim WAC, also es war ein ziemliches Familienspektakel, aber das hat uns leider auch nichts gebracht", meint Veratschnig.

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