Marco Rose: "WAC sehr unangenehm"

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Der Wolfsberger AC startet am Donnerstag (ab 21 Uhr im LIVE-Ticker >>>) in das Abenteuer UEFA Europa League. Die Kärntner bekommen es zum Auftakt auswärts mit Borussia Mönchengladbach zu tun.

Der deutsche Bundesligist geht zwar als klarer Favorit in das Spiel, doch Trainer Marco Rose zeigt im Vorfeld großen Respekt vor den "Wölfen".

"Sie spielen aus der Grundordnung Raute, sind sehr gut organisiert, aktiv, aggressiv gegen den Ball und haben ein sehr gutes Umschaltspiel", sagt der 43-Jährige.

Lob für Ilzer und Struber

Durch die häufigen Duelle in der vergangenen Saison mit den Lavanttalern noch mit Salzburg habe man ein gutes Vorwissen.

"Bei ihnen ist letztes Jahr ein guter Trainer gekommen, der ein großer Fan von Salzburg war. Er hat die Spielweise von Salzburg in seiner Interpretation versucht auf das Team zu übertragen und das ist ihm verdammt gut gelungen", lobt Rose WAC-Ex-Coach Christian Ilzer.

"Er setzt die Arbeit nahtlos fort, es war viel da und ist auch weiterentwickelt worden"

Rose über Struber

Der nach Saisonende zur Austria abgewanderte Steirer wurde im Sommer durch Gerhard Struber, den Rose aus seiner Salzburg-Zeit "gut" kennt, ersetzt.

"Er setzt die Arbeit nahtlos fort, es war viel da und ist auch weiterentwickelt worden. Das macht die Mannschaft insgesamt sehr unangenehm", warnt der Deutsche. Auch der ebenfalls von Salzburg nach Mönchengladbach gewechselte Stefan Lainer weist am Mittwoch auf der UEFA-Abschluss-Pressekonferenz noch einmal auf die Stärke von Michael Liendl und Co. hin. "Das ist eine undankbare Aufgabe", betont der Rechtsverteidiger.

Gelöst werden soll sie vom Tabellen-Siebenten der deutschen Bundesliga aber allemal positiv. "Wir sind uns bewusst, dass wir eine gute Mannschaft haben. Ein guter Start ist immer wichtig, wir wollen daher gewinnen, unabhängig davon, was Wolfsberg auf den Platz bringt", erläutert Rose. Es wäre ein erster Schritt auf dem Weg zum Saisonziel "überwintern" in der Europa League. Während Oscar Wendt einsatzfähig ist, können Fabian Johnson und Tobias Strobl, der am Dienstag am Knie operiert wurde und laut Rose "vier bis fünf Wochen" ausfallen wird, nicht mitwirken.

Vorbild Frankfurt

Als Beispiel wollen sich die "Fohlen" Eintracht Frankfurt nehmen. Für das Team von Trainer Adi Hütter war 2018/19 erst im Halbfinale Endstation. "Frankfurt hat uns letztes Jahr gezeigt, wie besonders sich das entwickeln kann", so Rose. Mit Salzburg war ihm dieses Kunststück 2017/18 ebenfalls gelungen.

Den Auftritt der "Bullen" bei der Premiere in der "Königsklasse" am Dienstag beim 6:2-Kantersieg gegen KRC Genk haben Rose und Lainer mitverfolgt.

"Alle haben lange darauf gewartet, mir war schon fast klar, dass auch eine Explosion möglich ist, weil da so viel Mentalität in der Mannschaft steckt", sagt Rose. Unter seinem Nachfolger Jesse Marsch wurden die ersten zehn Pflichtspiele alle gewonnen. "Salzburg ist insgesamt sehr gut aus den Löchern gekommen", freut sich der Gladbach-Trainer über die Erfolge seines Ex-Klubs.

Auch Lainer konnte nur Positives erwähnen. "Der Sieg von Salzburg war schon beeindruckend. Ich freue mich für meine Ex-Kollegen und den Verein und denke, dass sie auch ein Wörtchen mitzureden haben in dieser Gruppe", verlautet der 27-Jährige.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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