Gulbrandsen: "Rosenborg hat Status wie Salzburg"

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Das Duell in der UEFA Europa League zwischen dem FC Red Bull Salzburg und Rosenborg am Donnerstag (18:55 Uhr bei DAZN und im LIVE-Ticker) ist eine Premiere.

Zum ersten Mal treffen die "Bullen" auf Bewerbsebene auf einen Klub aus Norwegen. Mit Fredrik Gulbrandsen haben die Mozartstädter aber einen Spieler in ihren Reihen, der als Norweger den Gegner bestens kennt.

Er spielte 2011 für Lilleström und 2014 für Molde gegen den Klub aus Trondheim.

"Rosenborg hat in Norwegen einen ähnlichen Status wie wir in Österreich: Man erwartet von ihnen, dass sie jedes Spiel gewinnen. Und weil das zuletzt nicht so ganz einwandfrei funktioniert hat, heißt es sofort, dass sie Probleme haben", sagt Gulbrandsen.

"Müssen uns Sieg hart erarbeiten"

Rosenborg hat die letzten drei Spiele nicht gewonnen und liegt in der Meisterschaft vier Runden vor Schluss nur noch zwei Punkte vor SK Brann in Führung. In der Europa League setzte es mit einem 0:1 bei Celtic und einem 1:3 gegen RB Leipzig zwei Niederlagen.

"Aber es wird für uns zweifellos ein schwieriges Match, denn sie haben eine technisch starke und eingespielte Mannschaft. Den möglichen Sieg müssen wir uns hart erarbeiten", glaubt Gulbrandsen.

Auch Trainer Marco Rose warnt vor der vermeintlich leichtesten Aufgabe der Gruppe: "Wir sind zwar sehr gut in die Gruppe gestartet, haben letztlich aber noch nichts erreicht. Rosenborg kämpft am Donnerstag wohl um die letzte Chance und wird alles in dieses Spiel investieren."

20.000 Tickets verkauft

"Wenn wir da nicht dagegenhalten, kann es sich sehr schnell in eine für uns negative Richtung entwickeln. Auf diesem Level sind die Spiele fast immer sehr eng, da müssen wir weiterhin konsequent dranbleiben", fügt Rose hinzu.

Die Bilanz der Salzburger im Europacup könnte besser kaum sein. Von den letzten 14 Heimspielen hat man zehn gewonnen und keine einzige verloren. Die letzte Niederlage in der Gruppenphase vor eigenem Publikum setzte es am dritten Spieltag der Saison 2016/17 mit einem 0:1 gegen Nizza.

Das Stadion wird am Donnerstag gut gefüllt sein. Insgesamt wurden bereits 20.000 Tickets verkauft. Für das letzte Gruppen-Heimspiel gegen Leipzig (29. November) wurden gar 24.000 Karten abgesetzt.


Textquelle: © LAOLA1.at

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