Medien gehen mit Feyenoord hart ins Gericht

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Nach der herben Heim-Pleite am 2. Spieltag der Europa League gegen den Wolfsberger AC (Spielbericht) gehen die niederländischen Medien mit Feyenoord Rotterdam hart ins Gericht.

Aber auch der serbische Schiedsrichter Srdjan Jovanovic bekommt sein Fett weg. Den Lavanttalern kann das herzlich egal sein, sie kehren mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen aus den Niederlanden zurück. Jetzt geht es für den WAC rund um Trainer Ferdinand Feldhofer darum, auch in der heimischen Liga durchzustarten.

Pressestimmen aus den Niederlanden:

"AD":
"Nur der serbische Schiedsrichter war noch schlechter als das Spiel von Feyenoord, das sich gegen den Wolfsberger AC als Team in ernsthaften Schwierigkeiten präsentierte. Unabhängig vom katastrophalen Schiedsrichter: Trainer und Spieler müssen dringend nach Ursachen suchen. Die Rotterdamer wurden von einem Verein gnadenlos geschlagen, von dem viele Feyenoord-Anhänger bis vor kurzem noch nie gehört hatten."

"de Volkskrant":
"Bei Feyenoord läuft an einem düsteren Abend alles schief. Der Himmel weinte letzte Nacht über Rotterdam (...). Feyenoord spielte die schlechteste Hälfte einer jetzt schon ziemlich durchwachsenen Saison gegen den Wolfsberger AC, die Nummer zehn von Österreich, die keinen besonderen Spieler in ihren Reihen hat, aber trotzdem mit einem 4:1-Sieg zurück zu den Dorfbewohnern nach Kärnten reiste. (...) Es war erst die zweite Niederlage unter Trainer Advocaat, der vor genau einem Jahr bestellt worden war und einem demoralisierten Team neues Leben eingehaucht hatte."

"De Telegraaf":
"Trotz zweier ungerechtfertigter Elfer blamierte sich Feyenoord gegen Österreichs Nummer zehn."

"Trouw":
"Letzte Nacht musste sich Dick Advocaat manchmal verzweifelt gefragt haben, was er eigentlich vorhatte. Der Fanatismus des 73-Jährigen sprang aber nicht auf seine fehlerhafte Mannschaft über, die auf traurigem Niveau gegen den Wolfsberger AC agierte. (...) Das Besorgniserregende ist, dass es (dieses Spiel, Anm.) nicht als Ausrutscher abgetan werden kann. (...) Das Abenteuer Europa League droht schon nach nur zwei Spielen zu einem weiteren unrühmlichen Rückschlag zu werden."

"voetbalprimeur.nl" (Fußball-Internetportal):
"Feyenoord gegen zwölf Mann von Wolfsberg. Das Spiel von Feyenoord war absolut nicht gut, aber es muss gesagt werden: Schiedsrichter Srdjan Jovanovic war noch schlechter als das Spiel der Rotterdamer. (...) Feyenoord-Fans, neutrale Fußball-Zuschauer und wahrscheinlich auch die Entourage des Wolfsberger AC: Alle waren sich einig, dass Schiedsrichter Srdjan Jovanovic im De Kuip keine gute Figur machte. Der Serbe pfiff gleich drei Elfer gegen die Mannschaft aus Rotterdam und musste danach viel Kritik einstecken."

Textquelle: © LAOLA1.at

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