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NEWS
WAC kommt nicht über Nullnummer hinaus
Der Wolfsberger AC hat mit einem torlosen Unentschieden gegen den maltesischen Liga-Vierten Gzira United FC einen enttäuschenden Start auf dem Weg in die Conference-League-Gruppenphase hingelegt.
Die über weite Strecken ideenlose Mannschaft von Trainer Robin Dutt verpasste damit am Mittwochabend im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde in Klagenfurt eine bessere Ausgangsposition für das Rückspiel am Dienstag (18.00 Uhr) auf Malta.
Bei einem Weiterkommen würde auf die Kärntner als letzte Hürde zur Gruppenphase und den damit verbundenen Europacup-Millionen entweder Molde FK aus Norwegen oder Kisvarda FC aus Ungarn warten. Im elften Duell mit einem maltesischen Vertreter gelang einem österreichischen Club erstmals kein Sieg.
Auch in der Liga mit zwei Remis
In der Bundesliga war der WAC ebenfalls mit zwei Unentschieden in die neue Saison (1:1 gegen Sturm, 2:2 in Altach) gestartet, in Malta geht der Ligabetrieb erst in zweieinhalb Wochen los. Gzira United hatte vor dem Mittwoch trotzdem schon vier Pflichtspiele in den Beinen, in den ersten beiden Quali-Runden wurden die Hürden Atletic Escaldes aus Andorra (nach Verlängerung) sowie etwas überraschend Radnicki Nis aus Serbien (im Elfmeterschießen) erfolgreich genommen.
Gegen die Malteser feierte Dominik Baumgartner aufseiten der Wolfsberger sein Saisondebüt. Zuletzt war der Innenverteidiger dreimal nicht im Kader von Dutt gestanden, Vizemeister Sturm Graz bemühte sich in den letzten Wochen intensiv um die Verpflichtung des 26-Jährigen. Vor 2.114 Zuschauern in Klagenfurt, wo der WAC traditionell seine Europacup-Spiele austrägt, waren die Lavanttaler von Anfang an spielbestimmend.
Dutt-Elf fehlt Präzision
Der Dutt-Elf fehlte aber vor dem Tor lange die nötige Präzision, um gegen den mit zahlreichen Legionären gespickten Außenseiter in Führung zu gehen. Zwingende Chancen waren im ersten Durchgang Mangelware, die Versuche von Baumgartner (10.), Thierno Ballo (14.), Konstantin Kerschbaumer (30., 34.) oder Adis Jasic (43.) waren nicht von Erfolg gekrönt.
Auch nach dem Seitenwechsel verabsäumten es die Kärntner zunächst, zwingende Möglichkeiten herauszuspielen. Während der WAC erfolglos gegen die maltesische Mauer anrannte, strahlte das robust verteidigende Gzira aus Kontern hin und wieder leichte Gefahr aus. Der Brasilianer Maxuell Samurai setzte nach einer Stunde zum Sprint über das halbe Spielfeld an und prüfte WAC-Goalie Hendrik Bonmann. In der 76. Minute fand Tai Baribo per Kopf die beste Chance auf den Führungstreffer vor, Gzira-Tormann Darijan Radelic-Zarkov parierte aber stark.