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SK Rapid Wien SK Rapid Wien SCR
Beendet
1:4
1:1 , 0:3
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Dreifachschlag lässt schwaches Rapid spät jubeln

Trotz früher Führung weiß Rapid lange nicht zu überzeugen. Drei Tore in der Schlussphase sorgen für einen späten Sieg.

Dreifachschlag lässt schwaches Rapid spät jubeln Foto: © GEPA

Der SK Rapid ist bei Paide Linnameeskond lange ideenlos und läuft Gefahr, gegen die Esten nur Remis zu spielen. Drei späte sorgen am Ende dann aber doch noch für einen klaren 4:1-Erfolg im Hinspiel der 3. Qualifikations-Runde zur UEFA Conference League.

Wie schon gegen Altach erwischen die Grün-Weißen, die mit sechs Änderungen in Spiel gehen, dabei auch in der Hauptstadt Estlands einen Start nach Maß.

Nachdem Schiedsrichter Danilo Nikolic erst Abstoß und dann Eckball gibt, wird die Entscheidung nach VAR-Review einmal mehr revidiert - Niki Wurmbrand hat Verteidiger Victor Hugo am Arm getroffen. Den fälligen Strafstoß verwertet Bendegúz Bolla trocken zum 1:0 für die Hütteldorfer (5.).

Torchancen sind danach jedoch Mangelware: Trotz phasenweise knapp 70 Prozent Ballbesitz zeigen sich die Gäste im Passspiel fehlerhaft. Ein Schuss aus der Distanz von Tonni Adamsen geht knapp über das Tor (22.), auf der Gegenseite setzt Daniel Cabral einen Schuss neben den Kasten von Niklas Hedl (25.).

Paide kommt nach Rapids bester Phase zum Ausgleich

Danach haben die Hütteldorfer ihre beste Phase: Tilio schießt nach einem Stanglpass von Jonas Auer erst knapp neben das Tor (34.), danach bleibt ein Schuss von Louis Schaub hängen - zuvor ist Bolla im Strafraum zu Boden gegangen, zu wenig jedoch für das Schiedsrichtergespann (36.).

Kurz darauf geht Raux-Yao nach einem Energieanfall über das Feld, sein Abschluss landet jedoch in den Händen von Paide-Keeper Jarju (38.).

Kurz vor dem Seitenwechsel kommen die Gastgeber jedoch zum Ausgleich: Nach einem Eckball an den ersten Pfosten macht Nikita Baranov die Kugel noch einmal scharf, Raux-Yao köpft den Ball im Zweikampf mit Abdourahman Badamosi an die Latte, Daniel Luts schaltet danach am schnellsten und netzt zum Ausgleich ein (40.).

Badamosi hat danach sogar noch die Möglichkeit auf die Führung, Hedl kann den Abschluss im Strafraum jedoch entschärfen (42.).

Hütteldorfer können nicht zulegen

Nach Wiederbeginn dauert es einige Minuten, ehe Rapid gefährlich wird. Wurmbrand setzt sich acht Minuten nach Wiederbeginn am rechten Flügel durch, Gulliksen kommt an die Hereingabe am Fünfer jedoch knapp nicht ran.

Danach nimmt die Intensität zu, Torchancen sieht jedoch Mangelware: Ein Schuss von Gulliksen an der Strafraumkante ist das höchste der Gefühle in dieser Phase (62.).

Gefährlich wird es rund 20 Minuten vor Schluss erst durch einen Patzer in der Paide-Hintermannschaft: Ein schlampiger Pass von Edgar Tur landet beim eingewechselten Yusuf Demir, dessen Schuss aber von Jarju entschärft werden kann (71.).

Grün-Weiß erwacht spät

In der Schlussphase wacht Rapid auf, Adamsen lässt am Fünfereck nach einem geblockten Seidl-Schuss aber noch aus (79.).

Wenige Minuten vor Schluss entscheidet ein Dreifachschlag die Partie: Demir bringt einen Steckpass von Adamsen nicht am Paide-Keeper vorbei, dafür gelingt dies Moulaye Haidara, der zur erneuten Führung einschiebt (83.).

Kurz darauf entscheidet Petter Nosa Dahl die Partie: Nach einem Ballverlust der Esten in der eigenen Hälfte kommt der Ball schlussendlich zu Bolla, dessen Stanglpass der eingewechselte Flügelstürmer im Tor unterbringt (85.).

In der Nachspielzeit schnürt Haidara nach Vorlage von Adamsen noch den Doppelpack (90.+3).

Das Rückspiel steigt schon am kommenden Mittwoch in Hütteldorf.

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