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Hoff Thorup reagiert auf scharfe Herzog-Kritik

Andreas Herzog fand an den Aussagen zu einer möglichen Überbelastung überhaupt keinen Gefallen. Rapids Cheftrainer äußert sich nach dem Sieg in Ried dazu:

Hoff Thorup reagiert auf scharfe Herzog-Kritik Foto: © GEPA

Der SK Rapid ist auch im sechsten Pflichtspiel der noch jungen Saison makellos geblieben. Bei der SV Ried haben die Hütteldorfer ihren perfekten Saisonstart mit einem 2:1-Erfolg fortgesetzt.

Dabei hat Cheftrainer Johannes Hoff Thorup die Rotationsmaschine wieder angeworfen und seine Startelf im Vergleich zum 4:1-Sieg in der Conference-League-Qualifikation in Estland auf sechs Positionen verändert. Während des Spiels schöpfte er sein Wechselkontingent aus.

Für diese Vorgehensweise, die der Coach seit Saisonbeginn konsequent durchzieht, erntete der Däne vergangene Woche nach dem 1:0 gegen den SCR Altach scharfe Kritik von "Sky"-Experte Andreas Herzog.

"Wenn ich nach drei, vier Partien sage, ich habe zu viele Spiele in den Beinen, dann ist es besser, man scheidet in der Conference-League-Quali aus. Ich kann diesen Dreck nicht mehr hören", wurde der Ex-Rapidler deutlich.

"Ich bekomme viel Kritik, wenn ich sage..."

Hoff Thorup reagierte nach dem Sieg im Innviertel indirekt darauf: "Ich bekomme von österreichischen Experten viel Kritik, wenn ich sage, dass wir mental müde sind, weil wir so viel reisen müssen."

"Aber ich sage es trotzdem, denn während wir noch im Flieger saßen, haben die Rieder schon geschlafen und sich auf dieses Spiel vorbereitet. Das ist eine mentale und charakterliche Herausforderung, die wir überwinden müssen", so der 37-Jährige.

Thorup führt aus: "Ich habe den Jungs vor Spielbeginn gesagt, dass dieses Spiel von der Mannschaft gewonnen wird, die Charakter und eine starke mentale Einstellung zeigt."

Er verneinte sofort, dass Ried dies nicht getan hätte. Aber: "Ich freue mich wirklich sehr, dass unsere Mannschaft gerade dabei ist, das aufzubauen, denn genau das haben wir gebraucht."

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