Daran scheiterten die zwei Rapid-Comebacks von Stefan Schwab
Der frühere Kapitän der Hütteldorfer trifft mit der SV Ried auf seinen Ex-Klub. Im Vorfeld der Partie spricht Schwab über nicht nur eine Rückkehr zu Rapid.
Stefan Schwab ist zurück in der ADMIRAL Bundesliga.
Nach sechs Jahren im Ausland wechselte er im Sommer von Holstein Kiel zur SV Ried. Und schon am zweiten Spieltag steht das Duell mit seinem Ex-Klub auf dem Programm (ab 17.00 im LIVE-Ticker >>>).
Stöger wollte Schwab
Wie der 35-Jährige im "kicker"-Interview erklärt, kam es davor mehrere Male zu Gesprächen mit Rapid. "Letztes Jahr war ein Angebot auf dem Tisch, nachdem mich Peter Stöger kontaktiert hat", meint Schwab.
Für ihn stand aber fest, dass er "so lange wie möglich" im Ausland bleiben will.
"Jeder Österreicher, der im Ausland gespielt hat, versteht warum. So wird zum Beispiel in Griechenland der Fußball noch einmal ganz anders gelebt. So etwas gibt es in Österreich fast nur bei Rapid."
Hoff Thorup wollte ihn nicht
Gespräche mit den Grün-Weißen führte Schwab dann auch in diesem Sommer. Mit Geschäftsführer Sport Markus Katzer habe er des Öfteren telefoniert.
"Das Interesse war da, doch am Ende des Tages wollte mich der Trainer (Johannes Hoff Thorup, Anm.) nicht unbedingt, weil er mich nicht wirklich kennt", erklärt der frühere Rapid-Kapitän. Aus diesem Grund gab es also kein Angebot von den Rapidlern.
Für Ried entschied sich Schwab am Ende aufgrund mehrerer Gründe: Die Nähe zum Lebensmittelpunkt in Salzburg, das lang anhaltende Interesse des Klubs und die Idee von Trainer Mario Despotovic.
"Er hat mir klar gesagt welche Art von Fußball er spielen möchte, dass er offensiv spielen lassen will und er mich in einer guten Rolle unter ihm sieht. Das ist ein Fußball, den ich über die letzten Jahre gewohnt war, vor allem bei Rapid und PAOK", sagt Schwab.