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Russland will andere Länder bei EM unterstützen
Bei der wegen der Corona-Krise auf 2021 verschobenen Fußball-EM könnte es nach russischer Darstellung neue Austragungsorte geben. "Sollte irgendeine Stadt ausfallen, bleiben nur wenige Varianten", sagte Alexej Sorokin vom russischen Organisationsteam der Agentur Tass am Donnerstag. Es würden entweder neue Austragungsorte ausgewählt oder Spiele auf die übrigen Städte verteilt.
"Die zweite Option ist weniger zeitaufwendig", sagte Sorokin, der auch Mitglied des Exekutivkomitees der Europäischen Fußball-Union UEFA ist.
Die EM, die ursprünglich vom 12. Juni bis zum 12. Juli 2020 hätte gespielt werden sollen, war wegen der Coronavirus-Pandemie auf Sommer 2021 verlegt worden. Zur Feier des 60. Jahrestags der ersten EM 1960 sollte das Turnier als Pan-Europa-Event in zwölf Ländern stattfinden. München, Rom, Baku, St. Petersburg, Kopenhagen, London, Glasgow, Amsterdam, Bukarest, Bilbao, Dublin und Budapest sind als Gastgeber vorgesehen. Möglicherweise können aber manche Spielorte durch die Corona-Folgen ihre Verpflichtungen nicht erfüllen.
Für Russland ist ein Rückzug bisher kein Thema. In der Ostsee-Metropole St. Petersburg sind vorerst drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale geplant. "Russland ist bereit, auch über eine mögliche Unterstützung (für andere Länder) zu sprechen", sagte Sorokin.