Jogi Löw schlägt Tür für Özil zu

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Mesut Özil und der DFB - eine viel diskutierte Causa.

Der Rücktritt des Arsenal-Stars nach der verpatzten WM aus deutscher Sicht inklusive Nachspiel hat viel Staub aufgewirbelt. Özil ließ sich ein Hintertürchen offen, die Bundestrainer Joachim Löw nun aber zuschlug.

"Mesut Özil hat aus meiner Sicht klar seinen Rücktritt erklärt und die Tür damit selbst zugemacht. Ein Comeback ist daher überhaupt kein Thema", schließt der Teamchef in "Sport Bild" eine Rückkehr Özils dezidiert aus.

Dieser hatte sich mit der Aussage, er werde nicht mehr für Deutschland spielen, "solange ich dieses Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit verspüre", noch eine Möglichkeit für eine Rückkehr offen gelassen.

Unter Löw wird es jedoch kein Comeback geben, wenn dieser weiterhin zu seinem Wort steht.

Löw sucht das Gespräch mit Özil

Gleichzeitig kündigte Löw an, nach den Partien gegen die Franzosen und drei Tage später gegen Peru noch einmal den Kontakt zu Özil suchen zu wollen. "Wir werden weiter versuchen, die Initiative zu ergreifen", sagte der Cheftrainer. Özil sei ein Spieler mit "hohen Verdiensten" für die Nationalmannschaft.

Den 29-Jährigen einfach so ohne persönliches Gespräch gehen zu lassen, fällt dem früheren Coach von FC Tirol und Austria Wien dann offenbar doch schwer. Bisher hat Özil laut Löw nicht auf Kontaktversuche reagiert. DFB-Teammanager Oliver Bierhoff vermutete kürzlich, der Arsenal-Star scheue ein solches Gespräch.

Özil war nach dem Aus in der WM-Gruppenphase nach 92 Länderspielen aus dem deutschen Nationalteam zurückgetreten. Er fühlte sich vom Deutschen Fußball-Bund und speziell von Verbandschef Reinhard Grindel in der Affäre um seine umstrittenen Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan allein gelassen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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