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Kurioses Alaba-Eigentor bei ÖFB-Sieg

LAOLA1 Foto: ©

Das ÖFB-Team besiegt Malta im vorletzten EURO-Test vor 20.200 Zuschauern in Klagenfurt mit 2:1.

Arnautovic (4.) und Startelf-Debütant Schöpf (18.) entscheiden die Partie früh für das Team von Marcel Koller, der von Beginn weg Lindner, Suttner und Schöpf statt Almer, Fuchs und Alaba bringt.

Nach dem 2:0 kommen beide Teams kaum zu guten Chancen, im Finish fällt der kuriose Anschlusstreffer: Joker Alaba spielt einen Rückpass blind zum ebenfalls eingewechselten Özcan - der Ball geht ins Tor (87.).

Neuer Verbandsrekord

Das Team von Marcel Koller hatte das Spiel zwar im Griff, ließ zwei Wochen vor dem ersten EM-Gruppenspiel gegen Ungarn (14. Juni) aber in der Offensive noch Verbesserungspotenzial erkennen. Immerhin hat die ÖFB-Auswahl nun in 23 aufeinanderfolgenden Länderspielen zumindest ein Tor erzielt. Das ist ein neuer Verbandsrekord. Die bisherige Bestmarke stand bei 22 Partien von 1954 bis 1956.

Teamchef Koller verzichtete auf Stammtorhüter Rober Almer, Kapitän Christian Fuchs und vorerst auch auf Topstar Alaba. An ihrer Stelle begannen Heinz Lindner, Markus Suttner und Schöpf. Letzterer vermochte in der Alaba-Rolle im zentralen Mittelfeld zu gefallen. Nach dem Spiel musste Koller noch einen Spieler aus seinem EM-Kader eliminieren. Es erwischte wie erwartet Salzburgs Valentino Lazaro, der nicht zum Einsatz kam.

Abwehrchef Aleksandar Dragovic und Stürmer Marc Janko, die jeweils seit 10. April verletzungsbedingt kein Pflichtspiel mehr bestritten haben, standen beide in der Startformation. Janko fungiert anstelle von Fuchs als Kapitän. Den zweiten Innenverteidiger neben Dragovic gab Martin Hinteregger.








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