Weiße Weste behalten: Arsenal bezwingt auch Inter Mailand
Die "Gunnners" feiern im siebenten Spiel den siebenten Sieg, während Inter die dritte Champions-League-Niederlage in Serie kassiert.
Im Spitzenspiel zwischen dem aktuell Führenden der Serie A, Inter Mailand, und jenem der Premier League, dem FC Arsenal, setzen sich die Engländer mit 3:1 durch und stehen knapp vor der perfekten Ligaphase.
Die "Gunners" kommen besser ins Spiel, nach einem dominanten Start bringt Gabriel Jesus die Engländer in Führung (10.), er verwertet dabei ein Zuspiel von Timber, das eigentlich als Schuss gedacht war, im Fallen perfekt.
Danach ist Arsenal aber für einige Zeit unkonzentriert, und das macht Inter stärker, die Italiener belohnen sich durch einen strammen Schuss von Petar Sucic, der an der Strafraumgrenze abzieht und den Ball hervorragend trifft (18.).
Jesus schnürt den Doppelpack
Zehn Minuten später verpassen es die Mailänder, das Spiel zu drehen, Marcus Thuram schießt nach einem starken Konter ein wenig zu hoch. Arsenal dagegen ist effizienter, nach einer Ecke köpft Leandro Trossard an die Latte, den Abpraller köpft wiederum Jesus ins Tor – Doppelpack für den Brasilianer (31.).
Kurz vor der Pause hält David Raya zweimal stark gegen Federico Dimarco, daher geht es mit der Führung für die "Gunners" in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel ist das Spiel ausgeglichen, Trossard ist bei Arsenal knapp an einem Treffer dran, dem eingewechselten Francesco Pio Esposito fehlen für Inter nur wenige Zentimeter auf den Ausgleich.
Arsenal steht vor Sieg der Ligaphase
Danach kann Inter aber nicht mehr nachlegen, Arsenal spielt es zunächst ruhig herunter, kontert dann aber nach einer Ecke der Mailänder, und Viktor Gyökeres, der einige Minuten vorher gekommen ist, vollendet einen schön gespielten Gegenstoß mit einem Schuss aus rund 16 Metern (84.).
In der Tabelle bleibt Arsenal auch vor dem letzten Spieltag Spitzenreiter und kann kaum noch von der Spitze abgefangen werden, Inter rutscht nach der dritten Niederlage in der Königsklasse in Folge auf Rang neun und damit raus aus den Top 8, die den direkten Achtelfinal-Aufstieg schaffen.