Trio hinter Liverpool um CL-Achtelfinal-Ticket

Trio hinter Liverpool um CL-Achtelfinal-Ticket Foto: © getty
 

Nur ein Aufsteiger ist vor den Dienstagspielen in der Champions-League vakant. In der Gruppe B wird in der letzten Runde entschieden, wer hinter einem bisher makellos punktenden Liverpool FC den zweiten Achtelfinalplatz besetzt (ab 21 Uhr im LIVE-Ticker).

Der FC Porto hat im Heimspiel gegen Atletico Madrid alles in der eigenen Hand, rangiert aber nur einen Zähler vor dem Verfolger-Duo AC Milan und Atletico.

Lässt Porto, der Champions-League-Sieger von 2004, zuhause Punkte liegen, könnten nicht nur die Spanier, sondern auch Milan mit einem Sieg gegen wohl kräftesparende "Reds" noch vorbeiziehen. Nach 15 Punkten in fünf Spielen wird Liverpool in San Siro mit einer stark veränderten Mannschaft erwartet. Kostas Tsimikas, Ibrahima Konate, Neco Williams und Tyler Morton werden neben anderen Bankspielern als mögliche Starter gehandelt.

Auf der anderen Seite steht der italienische Tabellenführer um Altstar Zlatan Ibrahimovic. Ein Königsklassen-Achtelfinale spielte Milan zuletzt 2014. Damals kam mit einem Gesamtscore von 1:5 gegen Atletico das Aus.

Real und Inter machen sich Gruppensieg aus

In der Gruppe D machen sich die bereits für die K.o.-Runde qualifizierten Real Madrid und Inter Mailand den Gruppensieg untereinander aus. Dem Team von David Alaba reicht dafür im heimischen Bernabeu-Stadion schon ein Punkt. Stürmerstar Karim Benzema dürfte passen, der Franzose fehlte angeschlagen beim Abschlusstraining. Real hat die jüngsten acht Pflichtspiele gewonnen, der italienische Meister immerhin seine letzten fünf.

Von derartigen Siegesserien kann RB Leipzig nur träumen. Die Deutschen kämpfen nach der Entlassung von Trainer Jesse Marsch mit Interimstrainer Achim Beierlorzer zuhause gegen Manchester City um den Europacup-Verbleib. Mit vier Punkten liegen Konrad Laimer und Co. gleichauf mit dem Schlusslicht Brügge, das beim Tabellenzweiten Paris Saint-Germain gastiert. Geht die Sache aus Sicht der Sachsen auf, könnte Roger Schmidt einen fliegenden Europa-League-Wechsel von Eindhoven nach Leipzig machen. Der ehemalige Salzburg-Meistertrainer steht Medienberichten zufolge in der Pole Position um das vakante Amt.

Für Borussia Dortmund ist der mit dem Europa-League-Umstieg verbundene Platz drei in einer laut Papierform machbaren Gruppe C mit Ajax Amsterdam, Sporting Lissabon und Besiktas Istanbul bereits fix. Trainer Marco Rose nahm seine Profis vor dem Duell mit dem Tabellenletzten Besiktas noch einmal in die Pflicht: "Das ist kein Goldenes-Ananas-Spiel. Es geht ums Prestige, es geht um Geld für den Verein und es geht darum, dass wir ein paar Sachen in der Champions League wieder gerade rücken."


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