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Thomas Müller: Barca schlechter als Brasilien

Der Matchwinner analysiert die Bayern-Dominanz:

Thomas Müller: Barca schlechter als Brasilien Foto: © getty

Viel mehr hätte der FC Barcelona im Champions-League-Viertelfinale nicht gedemütigt werden können.

Beim 8:2-Kantersieg des FC Bayern gegen den spanischen Vizemeister spielten die Deutschen groß auf und dürften nun als Top-Anwärter auf den Champions-League-Titel gelten.

Bei den Weltmeistern von 2014 um Thomas Müller, Manuel Neuer und Jerome Boateng könnten gleichzeitig Erinnerungen an das WM-Halbfinalspiel gegen Gastgeber Brasilien wachgeworden sein. Damals gewann die deutsche Nationalmannschaft mit 7:1 und führte den Gastgeber vor den eigenen Rängen vor.

Doch selbst dieses historische WM-Spiel ist nicht mit dem Viertelfinalspiel vom Freitagabend zu vergleichen:

Müller: "Gegen Brasilien ist es passiert"

"Gegen Brasilien hatten wir es nicht so unter Kontrolle. Wir haben hier heute eine super erste Halbzeit hingelegt, das hatte viel, viel mehr mit uns zu tun als das Spiel gegen Brasilien. Gegen Brasilien ist es passiert", sagt Müller, der mit zwei Treffern und einem Assist zum "Man of the Match" wurde.

"Wir waren einfach brutal dominant, vor allem gegen den Ball." Neben Müllers herausragenden Auftritt sicherte er sich auch noch einen Rekord: Mit 113 Champions-League-Spielen ist Müller alleiniger deutscher Rekordspieler - keiner absolvierte mehr Partien als das Bayern-Urgestein.

Neben der Bestmarke stehen für Müller und den Rekordmeister die Chancen besser denn je, dass neben dem Doublegewinn dieses Jahr auch der der Champions-League-Sieg rausspringt.

Dafür muss zunächst aber die Halbfinal-Hürde gemeistert werden. Die Bayern treffen gegen den Gewinner aus der Partie Manchester City gegen Olympique Lyon, der am Samstagabend (LIVE ab 21 Uhr im LAOLA1-Ticker >>>>) ermittelt wird.

"Guter Teamgeist auch, wenn man einen trinken geht"

Er sei glücklich, dass es die Mannschaft auch in einer solchen Drucksituation schaffe, ihr Können auf den Platz zu bringen. Von einem besonders ausgeprägten Teamgeist wollte der DFB-Teamspieler nicht sprechen: "Es ist auch oft ein guter Teamgeist, wenn man abends einen trinken geht, da ist die Stimmung schon oft gut gewesen. Aber wichtig ist, dass wir auf dem Platz die Sachen machen, die wir machen wollen. Und dass jeder sich quält."

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