Nach CL-Ausrutscher: BVB-Coach Kovac kritisiert Rotationsspieler
Der Cheftrainer der Borussia zeigt sich nach der 0:1-Pleite in Norwegen selbstkritisch. Gleichzeitig nimmt er aber auch mehrere Spieler in die Pflicht.
Borussia Dortmund musste sich am zweiten Spieltag der UEFA Champions League im erwartet schwierigen Auswärtsspiel bei Bodö/Glimt mit 0:1 geschlagen geben (zum Spielbericht>>>).
Zwar gilt der norwegische Vizemeister als unangenehmer Gegner und Favoritenschreck, das Ergebnis ist für den BVB dennoch zweifelsohne als kleine Blamage zu verbuchen. Die Niederlage entspricht nicht den eigenen Ansprüchen des deutschen Topklubs, der am ersten noch den FC Villarreal mit 3:2 bezwang.
Nach der Partie haderte auch BVB-Cheftrainer Niko Kovac, der seinen Vertrag beim Vizemeister kürzlich verlängert hat, mit der Niederlage. Dabei zeigt sich der 55-Jährige selbstkritisch. "Ich habe die Mannschaft aufgestellt, das lief nicht so gut", sagte Kovac nach dem Spiel bei "DAZN".
"Hat heute nicht geklappt"
"Jeder Einzelne im Kader hat die Möglichkeit zu spielen, auch die Qualität. Das hat heute nicht geklappt. Das muss ich ganz klar sagen", so der Kroate weiter.
Kovac hatte seine Startelf kräftig umgebaut und Stammspieler wie Serhou Guirassy oder Felix Nmecha zunächst auf der Bank gelassen. Beide wurden erst spät eingewechselt. Die nachgerückten Spieler um Joey Veerman und Konstantinos Karetsas konnten ihre Chance jedoch nicht nutzen.
Statt mit einer überzeugenden Leistung auf sich aufmerksam zu machen, präsentierte sich der BVB über weite Strecken mutlos. "Wir haben in der ersten Halbzeit die Leidenschaft und die Intensität vermissen lassen und auch den Fußball nicht gespielt, den wir brauchten", resümierte Kovac.