LASK: Technischer Fehler beim VAR schuld

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Die missglückte VAR-Premiere in Österreich hat viele Reaktionen ausgelöst.

Noch immer hadert der LASK mit dem irregulären Gegentor beim 0:1 im Champions-League-Playoff-Heimspiel gegen Club Brügge, als nach Videobeweis ein Elfmeter bestätigt wurde.

Dieser hätte nicht gegeben werden dürfen. Zumindest die UEFA gesteht mittlerweile einen Fehler ein. In einem internen UEFA-Schreiben, in welches die "Oberösterreichischen Nachrichten" Einblick hatte, wurde die Ursache für die Fehlentscheidung begründet. Die Erkenntnis: Ein technischer Fehler beim VAR!

"Die Aktion wurde korrekt bewertet. Es ging um die Abseitsstellung. Hier wurde wegen eines technischen Fehlers eine Abseitslinie angezeigt, die nicht korrekt war. Nach mehrmaligem Studium kamen wir zur Erkenntnis, dass vor dem Elfmeter keine Abseitsstellung vorgelegen ist", heißt es dort.

Pawel Gil, der in einem Übertragungswagen als Video-Referee fungierte, soll Schiedsrichter-betreuer Thomas Prammer laut "Krone" danach gesagt haben, dass er andere Bilder hatte, als jene, wo das Abseits vor dem strittigen Foulspiel erkennbar war.

Zugriff hätte man auf 14 TV-Kameras gehabt, die im Stadion positioniert waren. Auch der Zugriff soll dem Assistenten selbst überlassen sein. Dem LASK hilft die Diskussion und die Schuldzuweisungen aber ohnehin nicht weiter. Jetzt gilt die volle Konzentration dem Rückspiel.

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Textquelle: © LAOLA1.at

"Irreguläres Tor!" So reagiert LASK auf "VAR-Fail" gegen Brügge

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