Endstand
4:0
3:0 , 1:0
NEWS

Die größte Waffe des LASK?

Gegen Slovan Bratislava fuhr die Kühbauer-Elf ein fulminantes 4:0 ein. Ein Sieg, der auch auf den starken Standards fußt.

Die größte Waffe des LASK? Foto: © IMAGO / Sports Press Photo

"Da schaust, gö?", meinte ein gut gelaunter Sascha Horvath am "ORF"-Mikro.

Worum es ging? Um die ersten drei Treffer des LASK beim 4:0-Heimsieg gegen Slovan Bratislava. Alle drei Tore fielen nämlich nach Standardsituationen.

"Fast alles perfekt" - LASK feiert fulminanten Heimsieg >>>

"Wir trainieren viel"

Das kommt nicht von irgendwo, wie Horvath erklärte: "Wir trainieren viel, Max Ritscher (als Co-Trainer für die Standards verantwortlich, Anm.) macht es im Nationalteam auch schon."

Kasper Jörgensen köpfte nach einer Ecke zur Führung ein und legte per Freistoß nach. Zum 3:0 traf Robert Ljubicic auch im Anschluss an einen Corner.

Der erstmalige Doppelpacker Jörgensen sprach die gesamte Woche gemeinsam mit Standardcoach Ritscher. "Insbesondere darüber, wie ich blocken soll. Aber wenn der Ball dann zu mir kommt, kann ich natürlich auch ein Tor machen", verrät der rechte Schienenspieler.

Extralob für Ritscher, aber nicht von allen

Ljubicic spricht Ritscher auf Nachfrage ein Extralob aus und betont, dass dessen Input im Vorfeld entscheidend für sein Tor war: "Er hat mir gesagt, ich soll ein bisschen länger beim Tormann bleiben und beim Rebound aktiv sein - das hat sich dann auch belohnt."

Die Standard-Gefahr der Linzer ist allerdings nichts Neues. In der Meistersaison fielen laut "Fotmob" zwölf Tore nach ruhenden Bällen. In dieser Bundesliga-Spielzeit sind es schon sechs Stück. Damit sind die Stahlstädter ligaweit ganz vorne dabei.

Vielleicht wollte deshalb auch Didi Kühbauer kein Extra-Lob an seinen Co austeilen. "Nein, das gibt es sicher nicht. Das ist seine Aufgabe", meinte der Cheftrainer auf seine typische Art.

Ein ideales Set-Up

Zum einen helfen Ritschers Ideen dem LASK sicher bei den Standardsituationen. Zum anderen gibt es auch eine Vielzahl von Abnehmern für die Ecken von Horvath oder Moses Usor sowie die weiten Einwürfe von Jörgensen.

Gegen Slovan standen mit Samuel Adeniran, den drei Innenverteidigern Joao Tornich, Xavier Mbuyamba, Andres Andrade und Jörgensen selbst gleich fünf gefährliche Kopfballspieler in der Startelf.

Ljubicic fasst es passend zusammen: "Wir wissen, dass wir große Spieler haben und dass wir auch Spieler haben, die den Ball gut einbringen, und das belohnt sich heute dann auch."

Aus dem Spiel heraus waren die Linzer allerdings alles andere als ungefährlich. Klar: Drei Standardtore waren dabei, doch die Kühbauer-Elf erspielte sich gegen die Slowaken auch 3,05 aus dem Spiel.

Die besten ÖFB-Torschützen in der Champions League

Kommentare