Endstand
4:0
3:0 , 1:0
NEWS

Deshalb musste Wimmer gegen den LASK schon zur Pause runter

Der Oberösterreicher erlebte eine Rückkehr, die absolut nicht nach Wunsch verlief. Zu allem Überfluss war sein Arbeitstag schon seit 45 Minuten beendet:

Deshalb musste Wimmer gegen den LASK schon zur Pause runter Foto: © GEPA

Seine "Rückkehr" zum LASK hatte sich Kevin Wimmer sicherlich völlig anders vorgestellt.

Gegen seinen "Herzensverein" verliert der ÖFB-Legionär mit Slovan Bratislava 0:4. Die Gäste aus der Slowakei waren mit Ausnahme einer ordentlichen Anfangsphase ohne Chance gegen den LASK.

Wimmer selbst hatte vor allem in den ersten Minuten gute Aktionen. Er verschuldete aber auch den Freistoß, durch den Kasper Jörgensen das 2:0 erzielte.

Aufgrund seiner Leistung wurde der Innenverteidiger aber nicht zur Pause ausgewechselt, wie er nach dem Spiel erklärt: "Ich habe leider dann in der 20. Minute einen Stich in die Adduktoren verspürt und ich glaube, dass es eher ein Muskelfaserriss sein wird."

"Schade, dass es auch noch dazu kommt"

Danach nahm er ein Schmerzmittel ein. Wirklich geholfen hat es nicht: "Ich habe meinen Fuß, meinen Adduktor fast gar nicht gespürt - oder er ist gefühlt weggeflogen. Deswegen schade, dass es dann auch noch dazu kommt in so einem Spiel."

Denn bei Wimmers "Heimspiel" in Linz waren sowohl die gesamte Familie als auch Freunde da. Dass er nach der Partie seine Familie sah, "ist dann noch das Beste am ganzen Abend", meint er.

Wenig Verständnis für Herangehensweise

Slovan hatte schließlich kaum Aktien in diesem Champions-League-Spiel, wie schon gegen PSG (1:6), Stuttgart (0:3) und die Roma (0:4).

"Ich glaube, wir waren meilenweit entfernt von einem Punkt", konstatiert der frühere LASK- und Rapid-Spieler.

test
Für Wimmer war es der erste Startelf-Einsatz in dieser CL-Ligaphase. Das lag auch an einer Systemumstellung
Foto: ©IMAGO / Ball Raw Images

Dass der LASK als Favorit ins Spiel gehen würde, betonte Wimmer schon im Interview mit 90minuten einige Tage vor dem Spiel.

Zusätzlich kam am Dienstagabend eine Systemänderung hinzu. "Wir haben heute zum ersten Mal in der Champions League versucht, mit der Fünferkette zu spielen - aber vier, fünf Stammspieler haben wir auf der Bank gelassen", so der Österreicher.

"Es ist schon ein bisschen fraglich, wenn man sich für die Champions League qualifiziert, nach Linz fährt und dann nicht die beste Mannschaft aufstellt."

Kevin Wimmer

Slovan lege den Fokus nun mehr auf die Liga, "weil wir da auch nicht in der allerbesten Lage sind."

Dennoch findet Wimmer: "Es ist schon ein bisschen fraglich, wenn man sich für die Champions League qualifiziert, nach Linz fährt und dann nicht die beste Mannschaft aufstellt."

"Ich weiß nicht, warum das so dann so entschieden wird - muss man so hinnehmen", so Wimmer, der dabei von einem "komischen Gefühl" spricht.

Champions League

Sportreisen Fußball
2 Nächte 10.11.2026 - 12.11.2026 17.11.2026 - 19.11.2026 + 28 weitere Termine

pro Person ab € 999

Zum Angebot

Kommentare