Rose tobt nach Gladbach-Pleite

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Es waren tumultartige Szenen nach dem Schlusspfiff.

Borussia Mönchengladbach musste sich Inter Mailand im so wichtigen Gruppenspiel mit 2:3 geschlagen geben, doch der Ärger bei den Hausherren saß aufgrund strittiger Entscheidungen tief.

Nach Schlusspfiff belagerten vier Spieler den niederländischen Referee Danny Makkelie. Am Mittelkreis standen Florian Neuhaus und Gegenspieler Nicolo Barella Kopf an Kopf und tauschten unschöne Worte aus und dann ließ auch Trainer Marco Rose seinem Ärger freien Lauf.

Denn warum das vermeintliche 3:3 von Plea in den Schlussminuten zurückgenommen wurde, war nicht nur ihm ein Rätsel.

Angeblich soll dem Torhüter durch einen Spieler im Abseits die Sicht genommen worden sein. "Die Sache ist, dass ich nicht finde, dass er krass in der Sicht des Torwarts steht. Er hält ihn so oder so nicht", ärgerte sich Christoph Kramer bei "DAZN". "Es ist schwer zu sagen, aber mit meiner Gladbach-Brille sage ich, dass es kein Abseits war."

Rose wollte nicht näher darauf eingehen, was er dem Schiedsrichtergespann mit Händen und Füßen zu vermitteln versuchte. Zynisch gab der Ex-Salzburg-Coach zu Protokoll: "Ich habe ihm - in den Emotionen des Spiels - frohe Weihnachten gewünscht." Rose weiter: "Er steht unstrittig im Abseits, aber nicht im Sichtfeld des Torhüters." Schon während dem Spiel hatten Rose und sein Gegenüber Antonio Conte die Gelbe Karte für wiederholte Kritik gesehen.

Besonders bitter für die Deutschen: Gladbach hat den ersten Matchball zum erstmaligen Einzug ins Achtelfinale der Champions League verspielt. In der Gruppe haben am letzten Spieltag noch alle vier Teams - Gladbach, Shakhtar Donetsk, Real Madrid und Inter - die Chance aufzusteigen. Dabei muss Gladbach auswärts bei Real bestehen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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