Klopp: CL-Spiel gegen Atletico "kriminelle Tat"

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Trotz der bereits weltweiten Ausbreitung des Coronavirus wurde das Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League zwischen Titelverteidiger Liverpool und Atletico Madrid vor vollen Rängen an der Anfield Road ausgetragen.

"Reds"-Coach Jürgen Klopp war mit der Austragung der Partie, in der Atletico mit einem 3:2-Sieg den Aufstieg fixierte, offenbar keineswegs einverstanden. Das verrät nun Everton-Trainer Carlo Ancelotti.

"Ich habe vor ein paar Tagen mit Klopp telefoniert. Dabei hat er mit gesagt, dass die Entscheidung, das Spiel auszutragen, eine kriminelle Tat war", erklärt Ancelotti dem "Corriere dello Sport". "Und ich denke, dass er recht hat", fügt der Italiener bei.

Ancelotti: "Geht vor allem um Gesundheit"

Wann der Liga-Betrieb in Englands höchster Spielklassie wieder fortgesetzt wird, steht noch in den Sternen. Geht es nach Ancelotti, spielt das aktuell auch nur eine untergeordnete Rolle. "Im Moment geht es vor allem um die Gesundheit und die Begrenzung der Infektion, damit sie nicht außer Kontrolle gerät. Alles andere ist zweitrangig. Ich mache mir keine Sorgen darüber, wann die Spiele wieder beginnen und wann die Saison enden könnte. Glauben Sie mir, es ist mir völlig egal, im Moment ist es die geringste meiner Sorgen", sagt der 60-Jährige.

Zudem sieht der ehemalige Real-Trainer Lohnkürzungen sowie Zahlungsaussetzungen als eine "unangebrachte Lösung". "Bald wird sich die Wirtschaft verändern, und zwar auf allen Ebenen: Die TV-Rechte werden weniger, Spieler und Trainer werden weniger verdienen, Karten werden weniger kosten, weil die Menschen weniger Geld haben werden", fügt er an.

Textquelle: © LAOLA1.at

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