Alaba-Comeback gegen die Millionen-Offensive?

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Das Gastspiel des FC Bayern am heutigen Mittwoch bei Paris St. Germain ist der große Schlager des zweiten Champions-League-Spieltags (ab 20:45 Uhr im Live-Ticker).

Mit David Alaba könnte dabei sogar ein Österreicher zum Einsatz kommen. Der Wiener ist nach seiner Sprunggelenks-Verletzung, die er sich im Länderspiel gegen Georgien zugezogen hatte, zumindest einmal in die französische Hauptstadt mitgeflogen.

Angeblich ist der ÖFB-Teamspieler wieder fit genug, um die millionenschwere PSG-Offensive rund um die Superstars Neymar, Edinson Cavani und Kylian Mbappe zu stoppen.

Am Montag absolvierte der Linksverteidiger erstmals wieder das volle Training. Bei einem möglichen Einsatz käme mit Sicherheit viel Arbeit auf Alaba zu. Schließlich agieren die Pariser unter Coach Unai Emery bevorzugt über die Flügel.



"Wir sind der FC Bayern. Unser Anspruch ist es, in Paris zu gewinnen", zeigt Alaba im "Krone"-Interview aber die gewohnte FCB-Sieger-Mentalität. "Wir wissen, dass die Erwartungen an uns sehr hoch sind. Druck beim FC Bayern ist normal."

Besonderes Spiel für Coman

Ebenfalls auf dem Flügel kommt bei den Bayern wie gewohnt Kingsley Coman zum Einsatz. Für den 21-Jährigen ist es ein ganz besonderes Spiel, verbrachte er doch seine Jugend von 2004 bis 2013 bei Paris St. Germain. Nach zwei Jahren bei Juventus Turin liehen ihn die Bayern aus, ehe sie ihn im Sommer für 21 Millionen Euro fix verpflichteten.

Seinen Wechsel in jungen Jahren bereut Coman nicht, wie er in einem Interview mit „Journal du Dimanche“ erklärt: „Ich bin nicht zu bemitleiden. Ich denke, ich habe die richtigen Entscheidungen getroffen.“

Robben setzt auf Mannschaftsleistung

Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass er als Kind davon träumte, als Paris-Stammspieler im Parc de Princes auflaufen zu dürfen. „Ich lasse mich nicht ablenken, was in Paris verlockend gewesen wäre“, erteilt der Youngster derartigen Gedankenspielereien eine klare Absage.

Dementsprechend hat Coman auch Verständnis für seinen Nationalmannschafts-Kollegen Mbappe, der im Sommer von Monaco zu den Hauptstädtern wechselte. „Wegzugehen ist eine Lebensentscheidung, die sehr schwer ist. Aber ich verstehe Kylian, jeder hat seine eigene Geschichte. Ich konnte mich an der Seite von Legenden wie Tevez, Ribery, Lahm oder Robben entwickeln.“

Rummenigge traut Bayern einiges zu

Eben dieser Robben warnt gegen PSG aber auch davor, „sich auf einzelne Spieler zu konzentrieren. Es geht um eine Mannschaftsleistung. Geld schießt keine Tore, sondern die Qualität auf dem Platz“, so der Niederländer, der davon „überzeugt“ ist, „dass wir uns gut präsentieren.“


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Davon geht auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge aus: „Es ist ohne Frage ein Prestigespiel. Unser Ziel ist es, etwas mitzunehmen. Ich kenne unsere Mannschaft, die ist in solchen Spielen hochgradig motiviert und konzentriert.“

Streiterereien bei PSG

Gerade diese mannschaftliche Geschlossenheit könnte gegen Paris den Unterschied ausmachen: Schließlich waren die Franzosen zuletzt nicht gerade für ihr harmonisches Miteinander bekannt. Vor allem der Streit zwischen Neuzugang Neymar und Goalgetter Cavani sorgt seit Tagen für ununterbrochene Negativ-Schlagzeilen.

Wobei sich Alaba von diesen Streitereien nicht ablenken lassen will: "Das interessiert uns nicht groß. Wir schauen in erster Linie auf unsere Stärken."

Was auch für die Bayern sprechen könnte: Die PSG-Defensive zeigte sich zuletzt alles andere als sattelfest und vor allem bei schnellen Konterstößen sehr anfällig. Bislang konnte dies die durchschlagende Offensiv-Kraft etwas kaschieren (3,11 Tore pro Spiel).

Machen die Bayern am Mittwoch dicht, könnte die Pariser Millionentruppe mit Fortdauer des Spiels durchaus nervös werden.

Bayern kämpft mit Torhüter-Position

Wobei gerade dies durch die aktuellen Torhüter-Diskussionen nicht gerade leicht werden wird: Nach dem Patzer von Sven Ulreich im Heimspiel gegen Wolfsburg (2:2) wurde der Startplatz des Manuel-Neuer-Ersatzes (Anm.: Der DFB-Teamkepper fällt für die komplette Herbst-Saison aus) in Frage gestellt.

Nachwuchs-Goalie Christian Früchtl ist laut Sportdirektor Hasan Salihamidzic weiterhin die Nummer zwei. Der bereits 36-jährige Routinier Tom Starke wurde nun allerdings für den erweiterteten Kader in der Königsklasse nachnominiert.

"Er hält sich als Alternative für Ulreich und Früchtl fit", erklärt Salihamidzic. "Wir rechnen zwar nicht damit, dass sich noch ein Torwart verletzt, doch wir wollen auf alles vorbereitet sein. Und der Transfermarkt ist nun mal bis zur Winterpause zu."

Alaba sieht diesbezüglich ebenfalls keine Probleme: "Sven braucht man nicht aufbauen. Er weiß, dass er ein super Torhüter ist. Solche Fehler können jedem passieren."

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Austria-Tormanntrainer Gruber: "Pentz ist ein Lauser"

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