Hütter: "Salzburg nicht wie ein Klub aus Ösi-Liga"

Hütter: Foto: © GEPA
 

Ein Tag trennt Red Bull Salzburg vom Champions-League-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Mittwoch, 18:45 Uhr auf ServusTV oder im ServusTV-Stream oder im LIVE-Ticker mit In-Match-Clips).

Als Tabellenführer der eigenen Gruppe G ist die Salzburger Brust breit. Der Autostadt-Klub sucht indes die Top-Form vom Saisonstart.

Drei Siege in Folge konnte Mark van Bommel in der deutschen Bundesliga mit seinen "Wölfen" einfahren. Seit Mitte September folgten magere drei Remis aus sechs Spielen, die restlichen wurden verloren.

Eingeläutet wurde die Negativspirale am ersten CL-Spieltag, beim torlsen Remis in Lille. Ein Zähler aus vier Bundesliga-Runden sowie ein 1:1 daheim gegen Sevilla später, führt der Weg in die Mozartstadt.

Dort wartet auf Wolfsburg ein richtungsweisendes Spiel. Entweder man bleibt mit einem Sieg im Aufstiegsrennen oder gerät in diesem rasch in die Bredouille.

"Salzburg gehört zu den Top-Teams"

So oder so, leicht wird es für Wolfsburg nicht, vor allem wenn der Gegner Red Bull Salzburg heißt. "In Deutschland weiß man, dass Salzburg in Europa zu den Top-Teams gehört. Der Respekt ist riesig", betont Adi Hütter gegenüber den Salzburger Nachrichten.

Zumal der Heimvorteil den "Bullen" in die Karten spielen wird. "Wenn man im eigenen Stadion gefühlt jedes Spiel gewinnt, das gibt einem schon eine breite Brust. Und drei Niederlagen in Serie in der Liga muss Wolfsburg erst einmal verkraften. Da beginnt man schon zu grübeln, was nach einem tollen Saisonstart plötzlich nicht nach Wunsch läuft."

Hütter weiß, wie die Wolfsburger zu knacken sind. Erst Anfang Oktober feierte der Vorarlberger mit Borussia Mönchengladbach einen 3:1-Auswärtssieg.

"Wir haben gegen den VfL schnell 2:0 geführt, dann fehlten dem VfL die Ideen", erinnert sich Hütter. Ein ähnliches Szenario kann sich der Ex-Salzburg-Trainer auch am Mittwoch vorstellen, wenn Karim Adeyemi und Co. Richtung VfL-Tor stürmen.

Ein Heimsieg über Wolfsburg hält Hütter für absolut realistisch, denn "Salzburg wird in Deutschland nicht wie ein Klub aus der Ösi-Liga gesehen. Die 'Bullen' haben sich einen hohen Stellenwert erarbeitet", wie Siege über Borussia Dortmund und RB Leipzig in vergangenen Tagen zeigen.

"Salzburg steht vor einem Schlüsselspiel. Aber ich kann mir von den drei Szenarien Sieg, Remis oder Niederlage am ehesten vorstellen, dass mein Ex-Klub gewinnt."



Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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