Einzelkritik zu Lille gegen Salzburg

Einzelkritik zu Lille gegen Salzburg Foto: © GEPA
 

Dem FC Salzburg versagen am fünften Spieltag der Champions League erneut die Nerven.

Sehr harmlose "Bullen" kassieren gegen den OSC Lille (Spielbericht>>>) die zweite knappe Auswärtsniederlage hintereinander und lassen damit auch den zweiten Matchball auf den erstmaligen Aufstieg ins Achtelfinale liegen.

Wirklich herausstechen konnten im Spiel gegen den französischen Meister nur die wenigsten Salzburger, der eine oder andere "Bulle" erwischte einen rabenschwarzen Tag.

LAOLA1 analysiert die Leistung aller Salzburg-Akteure und verteilt Noten (1=Sehr Gut, 2=Gut, 3=Befriedigend, 4=Genügend, 5=Nicht Genügend).

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PHILIPP KÖHN - 90 Minuten - Note 3

Undankbarer Tag für den Schweizer. Der 23-Jährige blieb diesmal zwar ohne Fehler, musste allerdings erneut hinter sich greifen. Beim 0:1 aus Salzburger Sicht blieb Köhn ebenso chancenlos wie bei der Großchance von Bamba im zweiten Durchgang. Bei hohen Bällen ließ er sich einmal mehr nichts zu Schulden kommen.


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RASMUS KRISTENSEN - 90 Minuten, Gelb - Note 5

Völlig gebrauchter Tag für den Dänen. Der Rechtsverteidiger hatte von Beginn an mit dem rutschigen Boden zu kämpfen, holte sich früh Gelb nach einem taktischen Foul ab und ging wohl auch deshalb nicht energisch genug in den Zweikampf mit Burak Yilmaz vor dem Treffer von Lille. Der unangenehme Jonathan Bamba stellte ihn über 90 Minuten vor schwere Probleme. Nach Seitenwechsel steigerte sich Kristensen etwas und hatte sogar einen Schuss ans Außennetz dabei, insgesamt war die Leistung des 24-Jährigen diesmal allerdings leider nicht genügend.


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JEROME ONGUENE - 90 Minuten - Note 3

Der Kameruner bekam wie erwartet den Vorzug gegenüber Oumar Solet und zeigte eine durchschnittliche Leistung. Zwar schlichen sich beim Innenverteidiger immer wieder kleine Fehler ein, schwerwiegend war allerdings keiner davon. Gemeinsam mit Wöber sorgte Onguene dafür, dass Lille aus dem Spiel bis auf das Tor kaum gefährlich werden konnte.


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MAXIMILIAN WÖBER - 90 Minuten - Note 2

Starker Auftritt des Wieners! Wöber ging als absoluter Führungsspieler voran, hatte die Salzburger Viererkette unter Kontrolle und schaltete sich auch immer wieder nach vorne ein. Außerdem verhinderte er die Vorentscheidung durch Bamba mit einer Rettungsaktion kurz vor der Linie. Getrübt wurde die Leistung nur von den diesmal ungenauen direkten Freistößen sowie einem ungenauen Rückpass kurz vor Schluss.


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ANDREAS ULMER - 90 Minuten - Note 3

Der Salzburger Kapitän konnte diesmal deutlich mehr Offensivaktionen vorweisen und dadurch schon nach wenigen Minuten einen Abschluss verbuchen. Auch defensiv leistete sich der Salzburger Routinier keinen Fehler, Timothy Weah blieb über rechts lange Zeit ungefährlich. Beim Treffer von Lille sah Ulmer unglücklich aus, als er den ungewollten Assist auf Jonathan David lieferte. Allerdings hätte er sich in dieser Situation nicht in Luft auslösen könnte, Salzburg hatte in dieser Szene schlicht Pech.


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LUKA SUCIC - bis zur 59. Minute - Note 5

Das Spiel in Lille lief am jungen Kroaten leider völlig vorbei. Der technisch feine Linkfsuß blieb komplett blass, konnte kaum kreative Elemente einfließen lassen und spielte ausschließlich Sicherheitspässe. Außerdem hätte er nach zehn Minuten ein Tor erzielen können, wenn er sich denn getraut hätte, mit seinem (deutlich) schwächeren rechten Fuß abzuschließen. Kurz nach Seitenwechsel wurde Sucic ausgetauscht.


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MOHAMED CAMARA - 90 Minuten - Note 2

Beim Malier hatte einmal mehr beinahe alles Hand und Fuß. Der technisch starke Sechser verschaffte Salzburg mit starken Dribblings immer wieder Räume, so auch nach gut zehn Minuten, als er Benjamin Sesko wunderschön einsetzte. Auch gegen den Ball zeigte Camara einmal mehr, wieso er für Salzburg so wertvoll ist. Einzig bei einem Ausrutscher an der Mittellinie im ersten Durchgang ließ den 21-Jährigen seine Konstanz im Stich.


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NICOLAS SEIWALD - bis zur 85. Minute, Gelb - Note 4

Auch der Salzburger Dauerläufer erwischte in Lille keinen guten Tag. Der Neo-ÖFB-Teamspieler wirkte etwas überspielt und konnte offensiv diesmal kaum Akzente setzen, im Pressing ging ihm diesmal auch nur wenig auf. Einzig bei einem Chipball auf Junior Adamu ließ Seiwald seine Spielmacherqualitäten kurz aufblitzen, allerdings geriet sein Lupfer etwas zu steil. Wegen einer harten Grätsche gegen Renato Sanches sah der 20-Jährige im ersten Durchgang Gelb.


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BRENDEN AARONSON - bis zur 85. Minute - Note 4

Etwas Licht, aber leider auch sehr viel Schatten beim US-Amerikaner. Der Offensivspieler gab sich einmal mehr unermüdlich im Pressing, zeigte immer wieder gute Ansätze, war den körperbetont agierenden Franzosen des OSC Lille aber teilweise physisch extrem unterlegen. Seine beste Aktion hatte der 21-Jährige kurz nach Seitenwechsel als eine seiner Flanken die Stirn von Benjamin Sesko nur hauchdünn verpasste.


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BENJAMIN SESKO - bis zur 59. Minute - Note 4

Der Slowene bekam anstelle des verletzten Okafor seine Chance, konnte diese allerdings nicht wirklich nutzen. Dabei hätte der 18-Jährige schon nach wenigen Minuten zum Assistgeber avancieren können, allerdings übersah er im Umschaltspiel den völlig freien Aaronson. Ansonsten wurde Sesko zumeist mit hohen Bällen gesucht, von denen er allerdings nur die wenigstens festmachen konnte. Nach einer knappen Stunde wurde er glücklos ausgetauscht.


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KARIM ADEYEMI - 90 Minuten, Gelb - Note 3

Der Deutsche konnte sich im Vergleich zum Spiel in Wolfsburg deutlich steigern, allerdings ging dem 19-Jährigen erneut bei weitem nicht alles auf. Speziell seinen direkten Gegenspieler Tiago Djalo stellte Adeyemi immer wieder vor große Probleme, zwang den Portugiesen zu einem Gelbfoul und holte beinahe einen Elfmeter gegen ihn heraus. Ansonsten gab es für Sprinter diesmal nur wenig Räume, zu einer richtigen Chance kam er diesmal nicht. In der Nachspielzeit sah er für Ball-Wegschlagen Gelb.


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JUNIOR ADAMU - ab der 59. Minute - Note: 3

Der Neo-ÖFB-Stürmer sorgte nach seiner Einwechslung durchaus für etwas Bewegung und ging in die Räume, wo es wehtut. Allerdings gelang dem 20-Jährigen mit dem Ball kaum etwas.


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NICOLAS CAPALDO - ab der 59. Minute, Gelb - Note: 3

Die argentinische Kampfgelse war nach ihrer Einwechslung ständig in Bewegung und ging hochmotiviert an die Sache. Allerdings gelang Capaldo kaum etwas, auch seine Standards kamen überhaupt nicht gefährlich zur Mitte.

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BERNARDO - ab der 85. Minute - Note: zu kurz eingesetzt

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MAURITS KJAERGAARD - ab der 85. Minute - Note: zu kurz eingesetzt

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