Salzburg schießt WSG Tirol trotz Rotation ab

 

Red Bull Salzburg bleibt in der Bundesliga weiter makellos. Die "Bullen" feiern am 6. Spieltag der Bundesliga einen klaren 5:0-Heimsieg gegen WSG Tirol.

Trotz vieler Umstellungen in der ersten Elf gelingt Salzburg in der ersten Halbzeit ein Start nach Maß. Dominik Szoboszlai legt den Ball perfekt ab auf Noah Okafor, der sich die Kugel per Brust annimmt und einnetzt (3.).

Die "Bullen" tun sich in weiterer Folge jedoch schwer, ihr gewohntes Spiel aufzuziehen. Genau in dieser Phase verpasst es Kelvin Yeboah alleine vor Miguel Coronel den Ausgleich zu erzielen. So sind es wieder die Mozartstädter, die vor der Pause erhöhen. David Gugganig schafft es nicht, den Ball auf der Linie zu klären, sodass Noah Okafor über seinen zweiten Treffer jubeln darf (34.).

Salzburg zeigt sich in der zweiten Halbzeit ein wenig verbessert. So kann Noah Okafor nach Vorlage von Masaya Okugawa nach einer knappen Stunde das Ergebnis mit seinem dritten Tor weiter nach oben schrauben (57.).

In der Schlussphase darf dann auch noch der eingwechselte Sekou Koita nach Hereingabe von Albert Vallci über einen Treffer jubeln (74.). Nach einem Foul von Ferdinand Oswald an Koita tritt der Gefoulte dann auch noch zum Elfmeter an und verwandelt diesen auch zum Endstand (84.).

Österreichs amtierender Meister gewinnt somit auch das sechste Spiel der neuen Saison und führt die Tabelle mit der vollen Punkteausbeute (18 Pkt.) an. WSG Tirol ist mit fünf Zählern auf Rang acht wiederzufinden.

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Neun Umstellungen bei Salzburg

Marsch stellt seine Elf im Vergleich zur Königsklassen-Partie am Mittwoch komplett um, nur zwei Mann aus der Startelf gegen Atletico finden sich auch am Samstag zu Spielbeginn am Feld wider: Zlatko Junzovic und Dominik Szoboszlai.

Im Tor vertritt Carlos Coronel den zuletzt nicht fehlerfreien Cican Stankovic, in der Innenverteidigung gibt der 20-jährige Franzose Oumar Solet an der Seite seines Landsmanns Jerome Onguene sein Startelfdebüt für die "Bullen". Und im Sturm erhält Junghoffnung Karim Adeyemi die Chance.

Und der Auftakt lässt die Salzburg-Fans auf ein Torspektakel hoffen. Schon nach 130 Sekunden "klingelt" es im Gäste-Kasten, nachdem sich der am Elferpunkt allein gelassene Okafor ein Szoboszlai-Zuspiel mit der Brust herunternimmt und locker einschießt.

Doch die Tiroler bewahren Ruhe, agieren gegen den Ball durchaus mutig und profitieren zweimal von defensiven Unsauberkeiten der Hausherren. Einmal entwischt Kelvin Yeboah der letzten Verteidigungslinie, scheitert aber mit einem schwachen Abschluss an Coronel (12.), wenig später verzieht er deutlich (14.).

In Halbzeit zwei alles klar gemacht

Salzburg müht sich, aus dem vielen Ballbesitz etwas zu machen, findet lange aber keine richtig guten Chancen vor. Und auch das 2:0 ist nicht nur dem eigenen Druck, sondern der Mithilfe der - auf spielerische Lösungen bedachten - WSG zu verdanken: Erst schlägt Fabian Koch beim hohen Ball auf Okafor ein Luftloch, die Hereingabe lenkt Gugganig dann ins eigene Tor. So verdient der Treffer ist, so wenig konnte Rotations-Elf bis dahin spielerisch überzeugen.

Nach der Pause tritt Salzburg etwas aktiver auf und belohnt sich nach gut zehn Minuten nach Wiederbeginn mit dem 3:0. Wieder ist Okafor nach Assist von Masaya Okugawa aus wenigen Metern zur Stelle, eingeleitet hat die Aktion Szoboszlai mit einem schnellen Vorstoß Richtung Sechzehner. Nach rund einer Stunde wirft Marsch dann Andreas Ulmer, Mohamed Camara, Enock Mwepu und Koita ins Geschehen.

Erst lässt Majeed Ashimeru mit einem Weitschuss-Hammer die Latte erzittern (62.), dann zielt Koita nach herrlichem Strafraum-Dribbling am langen Eck knapp vorbei (71.). Wenige Minuten später ist der Mann aus Mali dann nach Vallci-Hereingabe zur Stelle, im Finish darf der von Goalie Ferdinand Oswald gefoulte Stürmer vom Elferpunkt seinen zweiten Treffer des Abends markieren.

Textquelle: © LAOLA1.at

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