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Yusuf Demir: "Sicher, dass ich wieder für Furore sorgen kann!"

Der 22-Jährige ist im Februar zu Rapid zurückgekehrt. Eine Außenbandverletzung bremste ihn ein, nach der Länderspielpause könnte Demir sein Comeback geben.

Yusuf Demir: "Sicher, dass ich wieder für Furore sorgen kann!" Foto: © GEPA

Die Fans des SK Rapid müssen sich weiter auf den ersten Einsatz von Yusuf Demir gedulden.

Der Wiener war Anfang Februar nach der Auflösung seines Vertrags bei Galatasaray Istanbul nach Wien-Hütteldorf zurückgekehrt, am 21. Februar saß der 22-Jährige beim 2:0-Heimsieg gegen den WAC erstmals auf der Ersatzbank.

Den 1:0-Erfolg gegen Red Bull Salzburg vor heimischer Kulisse zum Abschluss des Bundesliga-Grunddurchgangs verfolgte der Offensivspieler ebenso von der Bank aus, vergangene Woche fehlte Demir in Salzburg jedoch wieder im Kader der Grün-Weißen.

"Er wäre eigentlich bereit gewesen, mit der Mannschaft nach Salzburg zu reisen. Allerdings hat er im Abschlusstraining am Samstag einen Schlag abbekommen und musste das Training abbrechen", erklärte Trainer Johannes Hoff Thorup nach dem 1:0-Sieg in der Mozartstadt.

Comeback nach der Länderspielpause?

Auch gegen den LASK konnte der Däne seinen Schützling ebenfalls nicht auf den Spielbericht setzen.

Im "Sky"-Interview klärt Demir auf: "Das Außenband war gezerrt. Ich hoffe natürlich, dass ich so schnell wie möglich am Platz stehen kann."

Er vermutet, nach der Länderspielpause sein Comeback in Grün-Weiß geben zu können.

"Wenn Barcelona anruft, sagt niemand Nein"

Im Juli 2021 verließ der hochveranlagte Linksfuß Rapid erstmals, per Leihe ging es für Demir zum FC Barcelona.

"Wenn Barcelona anruft, kann man sich sicher sein, dass niemand Nein sagen wird", meint der viermalige ÖFB-Teamspieler. "Es war immer ein Traum von mir. Ich habe Barcelona gesehen, stand auch kurz vor der Verpflichtung - doch dann gab es andere Probleme."

Die finanziell klammen Katalanen ließen sich im Zuge des Leihgeschäfts, das Rapid 500.000 Euro einbrachte, auf eine Kaufpflicht ein. Würde Demir zehn Pflichtspiele bestreiten, müssten zehn Millionen Euro nach Hütteldorf überwiesen werden.

Neun Mal wurde Demir vom damaligen Trainer Roland Koeman aufgeboten, zu einem zehnten Einsatz kam es jedoch nie. Die Leihe wurde im Jänner 2022 wieder abgebrochen.

Demir will für Furore sorgen

Im folgenden Sommer sicherte sich Galatasaray seine Dienste um sechs Millionen Euro, in Istanbul konnte sich Demir allerdings nie durchsetzen.

"Bei Galatasaray ist es auch etwas anders verlaufen, als ich erwartet hatte. Nichtsdestotrotz war es die Erfahrung wert", erklärt Demir. Unterbrochen von einer wenig ertragreichen Leihe zum FC Basel absolvierte der 22-Jährige lediglich 26 Pflichtspiele für "Gala".

Dieses Missverständnis wurde im Februar endgültig beendet. Zurück bei seinem Jugendklub sagt Demir: "Ich bin mir sicher, dass ich in Zukunft wieder für Furore sorgen kann!"

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