-
Second Wind - A series by Mastercard & Österreichische Sporthilfe - Maximilian Taucher
Sporthilfe -
RAW - der Sporthilfe Podcast Episode 4 mit Eva Pinkelnig
Sporthilfe -
RAW - der Sporthilfe Podcast Episode 3 mit Elina Stary
Sporthilfe -
Fechten
Sport Austria Finals -
Top10-Ranking: Die legendärsten WM-Bälle!
Ansakonferenz -
3x3 Basketball
Sport Austria Finals -
EMF Euro 2026
Kleinfeldfußball -
Zhejiang Guangsha Lions - Shanghai Sharks
Basketball - CBA -
Kann man Baumgartner ersetzen?
Ansakonferenz -
Österreich vor der WM: Bereit oder nicht?
Ansakonferenz
NEWS
WSG mit Tormangel - "Vielleicht eine Qualitätsfrage"
Auftakt verpatzt.
Die WSG Tirol muss sich im West-Derby gegen den SCR Altach mit 0:1 geschlagen geben (Matchbericht>>>) und startet mit einer Niederlage in die Qualifikationsgruppe.
Seit mittlerweile vier Spielen warten die Wattener nunmehr auf einen Punktgewinn, auch im "Ländle" gab es nichts zu holen.
"Spieler setzen plötzlich Tarnkappen auf"
Die Gründe für die erneute Pleite sind für Trainer Thomas Silberberger eindeutig. "Verloren haben wir das Spiel in der ersten Hälfte", so der 49-Jährige im Interview mit "Sky". Man hätte in der ersten Halbzeit bereits "2:0 vorne sein müssen. Die Chancen waren da".
An der Leistung kurz nach Wiederanpfiff kann Silberberger nichts bemängeln. "Die ersten zehn Minuten im zweiten Abschnitt haben wir auch gut gemacht." Doch das änderte sich schlagartig, als Altach plötzlich der Führung gefährlich nahe kommt. "Es genügt eine Hereingabe, die an der Latte landet, dass ein paar Spieler plötzlich die Tarnkappen aufsetzen und zu ängstlich Fußball spielen", wettert der WSG-Chefcoach.
Nur wenige Minuten später ist es eine einstudierte Eckball-Variante, die den 0:1-Rückstand herbeiführt. Dabei habe Silberberger bereits in der Vorbesprechung vor Standards gewarnt.
Zu wenig Tore im Frühjahr
Im Anschluss fehlte die Durchschlagskraft, die WSG agierte in der Offensive "viel zu harmlos". Was den langjährigen Tirol-Trainer jedoch am meisten stört, ist, dass "wir das Spiel in der Hand haben und dann durch Kleinigkeiten außer Tritt kommen".
Vor allem mangelt es "im letzten Drittel an Überzeugung", betont Silberberger. "Wenn Altach diese Chancen gehabt hätte, wären sie 2:0 vorne gewesen."
Dass Tirol nicht mit der gesamten Kapelle in Altach aufschlagen konnte, will Silberberger nicht großreden: "Es nutzt auch nichts, sich immer auf die Verletzten auszureden." Die Gründe für den ausbleibenden Erfolg liegen laut dem Innsbrucker in anderen Bereichen. "Fakt ist, dass wir im Frühjahr Probleme haben, Tore zu erzielen."
Insgesamt hat die WSG seit der Winterpause nur fünf Tore erzielen können - und das in sieben Ligarunden. Die vergangenen drei Spiele vermochten es die Tiroler gar nicht, einen Ball über die Linie zu befördern. Nun müssen sich die Spieler selbst an der Nase nehmen. Silberberger geht mit seinem Team hart ins Gericht: "Vielleicht ist es auch eine Qualitätsfrage."