WSC-Coach Weinstabl: "Kriwak kann wie Kara werden"

WSC-Coach Weinstabl: Foto: © GEPA
 

Die Rückkehr von Yusuf Demir überschattet beim SK Rapid derzeit alles.

Das könnte auch ein Grund sein, warum der Transfer von Rene Kriwak noch nicht offiziell bestätigt wurde. Der 22-jährige Stürmer des Wiener Sport-Club soll bei Rapid II langsam an die Profis herangeführt werden, so wie es vor zwei Jahren bereits bei Ercan Kara funktioniert hat.

Der Regionalliga-Klub aus Wien-Dornbach hatte den Deal wohl unabsichtlich bereits unter der Woche auf Twitter verkündet, kurz darauf wurde der Tweet wieder gelöscht. Trainer Robert Weinstabl erklärt aber auf LAOLA1-Nachfrage: "Als ich mit Rene Mitte Oktober nach einem Vormittagstraining Mittagessen war, war mir klar, dass er uns verlassen wird. Die Frage war nur, zu welchem Verein und in welche Liga."

Auch Rapid-Sportchef Zoran Barisic äußerte sich in einem Interview bereits zu Kriwak und meinte eben, dass man nicht erwarten dürfe, dass dieser sofort bei den Profis eine Rolle spielen würde. Weinstabl ist von den Qualitäten seines nunmehrigen Ex-Stürmers, der 11 Tore in 13 Herbsteinsätzen erzielte, überzeugt: "Ich traue Rene auch bei Rapid viel zu. Wenn er sich so weiterentwickelt wie im letzten halben Jahr bei uns, allerdings auf einem höheren Niveau, dann kann er einen ähnlichen Weg wie zum Beispiel Ercan Kara einschlagen. Aufgrund ihrer Positionsfähigkeiten haben die beiden ja einige Gemeinsamkeiten."

Nicht zuletzt wechselte der großgewachsene Mittelstürmer erst vergangene Woche zur SBE-Management AG, die auch Kara und Yusuf Demir beraten.

Wiener Sport-Club verstärkte sich mit WAC-Stürmer

Für den WSC ist der Abgang wie ein Deja-vu, wieder einmal wurde der beste Stürmer nach nur kurzer Zeit von einem Top-Klub verpflichtet. "Wir haben im Sommer mit Hirschhofer und Todoroski zwei wesentliche Offensivsäulen verloren und es trotzdem auch durch die Verpflichtung von Rene geschafft unser Offensivspiel zu adaptieren. Dies wird uns auch jetzt wieder gelingen", bleibt Weinstabl optimistisch.

Mit Marcel Holzer konnte sogar ein Stürmer-Ersatz von Bundesligist WAC verpflichtet werden, Mario Rekirsch ist ebenfalls ein Angreifer vom SV Haitzendorf.

"Im Vergleich zur Konkurrenz haben wir nicht die finanziellen Möglichkeiten, fertige Spieler zu verpflichten. Dies wäre allerdings auch nicht unser Ansatz. Wir müssen und wollen Spieler entwickeln, dies ist uns bei Rene ganz gut gelungen und in diese Richtung sehe ich auch bei Marcel und Mario großes Potential. Beide werden unser Offensivspiel beleben und unberechenbarer machen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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