WAC schwärmt über Liga-Debütant Weissman

 

Einen besseren Einstand als Shon Weissman beim Wolfsberger AC kann sich wohl kaum ein Spieler wünschen: Mit einem Doppelpack sorgte der im Sommer von Maccabi Haifa geholte Stürmer in der Südstadt gegen die Admira für klare Verhältnisse (43., 55.).

Einziger „Schönheitsfehler“: Beim ersten Treffer zog sich Weissman bei einem Zusammenstoß mit Admira-Goalie Andreas Leitner ein ordentliches Veilchen zu, das in der Pause in der Kabine nur mit Müh und Not unter Kontrolle gebracht werden konnte – und selbst dies gelang nur kurzfristig.

Nach dem zweiten Treffer und einem ordentlichen „Bauernschnäuzer“ Weissmans drang wieder Blut aus der Wunde. Der Israeli hatte daraufhin die Nase voll und musste ausgewechselt werden.

Diagnose nach Röntgen steht noch aus

Für Weissman ging es danach schnurstracks ins Krankenhaus, wo er sich einem CT-Röntgen unterzog. Eine Diagnose über die Schwere der Verletzung steht noch aus.

„Es geht mir schon besser“, informierte Weissman auf der Wolfsberger Facebook-Seite in einem ersten Statement.

„Ich warte jetzt auf den Arzt und das Ergebnis vom Röntgen. Wir haben stark gespielt und ich freue mich über meine Tore, aber noch viel mehr über den Sieg.“

Struber mit Liga-Debüt zufrieden

WAC-Coach Gerhard Struber hofft im Sky-Interview nach dem gelungenen Einstand von Weissman, der auch schon in der ersten Cup-Runde einen Doppelpack erzielte, natürlich, dass er schon bald wieder auf seinen Goalgetter vertrauen darf.

„Ausgeschaut hat es ja nicht so gut. Ich bin mir sicher, dass er ein wichtiger Bestandteil unseres Vereins werden wird, deshalb hoffe ich, dass es nichts Schlimmes ist.“

Schmerböck: „Ein richtig guter Spieler“

Mit Weissmans Liga-Debüt war Struber wenig überraschend hochzufrieden: „Mit dem heutigen Auftritt hat er sich einmal bekannt gemacht. Er ist ein sehr interessanter Junge. Jetzt müssen wir aber einmal schauen, was mit der Verletzung ist.“

Teamkollege Marc Andre Schmerböck, der nach einem Kreuzbandriss wieder auf dem Weg zurück zu alter Stärke ist, war ebenfalls voll des Lobes über den nur 1,74 Meter großen Mittelstürmer, der von der U16 bis zur U21 einen Stammplatz in allen Jugendnationalmannschaften Israels hatte: „Er ist ein richtig guter Spieler.“

„Er wird mit der Zeit noch besser werden“

Der Durchbruch bei Maccabi Haifa gelang Weissman im letzten Jahr: Nachdem er davor drei Mal verliehen wurde, etablierte er sich in der vergangenen Saison mit acht Treffern in 25 Partien als Leistungsträger beim israelischen Spitzenverein. Da sein Vertrag im Sommer auslief, durfte er ablösefrei nach Kärnten wechseln.

„Ich schätze, er wird mit der Zeit noch besser werden. Er wird sich noch einspielen können und dann werden wir noch viel Freude mit ihm haben. Ich bin froh, dass er da ist“, meint Schmerböck über Weissman, der in Wolfsberg einen Kontrakt bis Sommer 2021 unterschieb.

Textquelle: © LAOLA1.at

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