WAC: "Das war unter aller Sau"

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Der Wolfsberger AC hätte mit einem Sieg gegen WSG Tirol alles klar und das Ticket für die Meistergruppe lösen können. Was am Ende herausschaute, war eine 3:5-Heimpleite gegen die Wattener (Spielbericht >>>).

Vom Willen, das große Ziel der Top 6 vorzeitig zu erreichen, war bei den Kärntnern kaum etwas zu sehen - obwohl man wusste, was einen erwarten würde. "Wir waren darauf eingestellt, dass uns ein sehr intensives Spiel und ein intensiver Gegner erwarten wird - dann ist es umso trauriger", war Interimstrainer Roman Stary nach der Niederlage ernüchtert.

Das neue Wir-Gefühl nach der Trennung von Ferdinand Feldhofer war diesmal wie verflogen, einen Knacks habe es aber nicht gegeben. Trotzdem hält Stary genau fest, was diesmal ausschlaggebend für die Abfuhr war: "Da braucht man jetzt nicht von irgendeinem Spieler enttäuscht sein, das macht keiner absichtlich. Man muss aber wirklich festhalten: Unser Zweikampf- und Defensivverhalten war unter aller Sau, deshalb ist das doppelt bitter."

Doppelt bitter vor allem deshalb, da der WAC in Blitzeseile in Führung ging, bei "solchen Gegentoren" müsse man laut dem WAC-Coach jedoch "fast froh sein, dass es zur Pause nicht 5:1 gestanden ist."

"Jetzt haben wir ein Endspiel"

Mit einer Systemumstellung, um mehr Sicherheit vor die Abwehr zu bekommen, gelang noch eine kleine Aufholjagd, die jedoch nicht annähernd mehr belohnt wurde. "Dann hat es nur zum 3:5 gereicht, aber es ist trotzdem sehr enttäuschend."

Noch ist nicht alles verloren, da der WAC als Fünfter noch immer die besten Karten im nun verbliebenen Dreikampf besitzt, da die Austria keine Chancen mehr auf einen Top-6-Platz mehr hat. "Wir sind nach wie vor unter den ersten Sechs, jetzt fahren wir nach Wien und wollen dort gewinnen." Gegen die in ihrer Ehre gekränkte Austria muss man jedoch liefern.

"Wir warten die Reaktion der Mannschaft unter der Woche ab, wer wirklich bereit ist. Jetzt sind wir in der Situation, jetzt haben wir ein Endspiel. Jetzt erwarte ich mir ein ähnliches Auftreten wie heute jenes der Tiroler", lobt Stary die Herangehensweise der WSG im Duell mit dem unterlegenen WAC.

Der Job sei es nun, noch einmal alle Reserven rauszukitzeln, um mit dem passenden Ergebnis bei der Austria das Ticket für die Meistergruppe zu lösen. Großes Taktieren ist nun nicht mehr angesagt, es geht um alles oder nichts.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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