VAR-Rückblick beurteilt Austria-Ausschluss in Linz
Die Austria agierte in Linz lange Zeit in Unterzahl. Laut VAR-Rückblick geschah dies vollkommen zurecht.
Der VAR-Rückblick widmet sich wöchentlich den Geschehnissen aus der vergangenen Runde der ADMIRAL Bundesliga.
Am 25. Spieltag war eine Rote Karte in Linz wohl mitentscheidend am Matchausgang. Austrias Tin Plavotic spielte in der achten Minute den Ball mit der Hand und flog nach VAR-Überprüfung vom Platz.
In der Begründung heißt es: "Der FAK-Spieler #24 spielt den Ball mittels strafbarem Handspiel außerhalb des Strafraums. Alle Kriterien einer Torchancenverhinderung sind erfüllt (Distanz zum Tor, Richtung des Spiels, Ballbesitz, kein weiterer Verteidiger kann eingreifen), weswegen ihn der Schiedsrichter nach einem VAR empfohlenen "On-Field-Review" mittels Roter Karte ausgeschlossen und auf direkten Freistoß entschieden hat."
Zu jenem Zeitpunkt führte der LASK bereits mit 1:0, der fällige Freistoß fand durch Filip Jörgensen zum 2:0 ins Tor, das Spiel endete 4:1 für die Linzer.
GAK-Elfer war berechtigt
Bitter war auch eine Elfmeterentscheidung gegen Blau-Weiß Linz am Samstag. Alem Pasic spielte den Ball mit der Hand, in der 39. Minute verwandelte GAK-Kicker Alexander Hofleitner den Elfmeter zum 1:0 im Tor des Schlusslichts (Ausgang: 2:1 für GAK).
"Der BWL-Spieler #17 blockiert mit seinem unnatürlich weggestreckten Arm den Querpass, der zum Zeitpunkt des Handspiels nicht als Stützhand verwendet wird. Der Schiedsrichter hat richtigerweise auf Strafstoß entschieden, nachdem ihm der VAR einen "On-Field-Review" empfohlen hat" heißt es.
Richtig sei auch eine Entscheidung dank VAR am Freitag gewesen. Rieds Ante Bajic sah aufgrund einer vermeintlichen Schwalbe gegen Altach-Kicker Lukas Gugganig Gelb (89.), der Schiedsrichter wurde aber korrigiert.
Schiri-Fehler in Ried korrigiert
"Der ALT-Spieler #5 kommt zu spät in den Zweikampf mit dem SVR-Spieler #12 und steigt ihm dabei mit Blick zum Gegner auf den linken Vorfuß. Damit bringt er ihn zu Fall. Der Schiedsrichter hat – nachdem ihm der VAR einen "On-Field-Review" empfohlen hat – seine ursprüngliche Entscheidung revidiert, die Verwarnung des SVR-Spielers wegen Simulation zurückgenommen und auf Strafstoß entschieden", begründet der VAR Österreich die Entscheidung.
Kingstone Mutandwa verwandelte den Elfmeter zum entscheidenden 3:2 und komplettierte einen lupenreinen Hattrick sowie ein Ried-Comeback nach 0:2-Pausenrückstand.