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Siegtreffer in Nachspielzeit: Wichtiger FAK-Befreiungsschlag!

Die Wiener Austria gewinnt am sechsten Spieltag der ADMIRAL Bundesliga spät mit 2:1 gegen Aufsteiger Austria Lustenau.

Siegtreffer in Nachspielzeit: Wichtiger FAK-Befreiungsschlag! Foto: © GEPA

Die Wiener Austria gewinnt am Sonntag am sechsten Spieltag der ADMIRAL Bundesliga spät mit 2:1 gegen Aufsteiger Austria Lustenau.

Das Duell der Austrias beginnt recht abwartend, vor allem die Lustenauer sind zu Beginn auf die Defensive konzentriert. Die Veilchen werden zunächst durch zwei Eckbälle annähernd gefährlich, sowohl Handl (5.) als auch Eggestein (14.) verfehlen jedoch das Tor, erneut Handl scheitert per Kopf an Lustenau-Tormann Schierl (15.). Veilchen-Kapitän Fischer setzt die bis dahin beste Chance der Wiener aus dem Spiel ins Außennetz.

Supertalent Nnodim muss verletzt das Handtuch werfen

Rund zehn Minuten vor der Pause legen die Gäste aus Lustenau den Vorwärtsgang ein. Verinac verfehlt aus spitzem Winkel noch knapp (37.), dann erleiden die Wiener auch noch einen Rückschlag durch eine Verletzung. Nnodim muss ausgewechselt werden und verschwindet mit einem dick bandagierten linken Knie in der Kabine.

Weixelbraun nutzt die durch den erzwungenen Wechsel entstandene Unsicherheit in der Abwehr der Veilchen für einen Distanzschuss aus (42.), nur Sekunden später taucht er nach einem idealen Steilpass alleine vor Sahin-Radlinger auf und scheitert nur an einem starken Reflex des FAK-Schlussmannes (43.).

Die grün-weiße Austria legt nach der Pause vor

Die allerletzten Minuten vor der Pause gehören wieder den Wienern. Eggesteins Schuss wird von Chukwu an die Stange abgefälscht (45.+1), kurz darauf ist der Ball dann im Tor. Lee Kang-Hees vermeintlicher Treffer zählt aber nicht, weil Beinahe-Vorlagengeber Fischer im Abseits stand (45.+3).

Gleich nach der Pause dann die kalte Dusche für die Veilchen: Die Lustenauer fangen im Mittelfeld den Ball ab und der erst zur zweiten Hälfte eingewechselte Delaye spielt sofort den Steilpass in den Lauf von Weixelbraun. Alleine vor Austria-Keeper Sahin-Radlinger behält Weixelbraun die Nerven und schiebt ein, in Minute 47 führt die Lustenauer Austria.

Die Veilchen finden kaum Antworten auf die Führung. Handls Kopfball an die Querlatte kommt aus dem Abseits (55.), sonst erspielen sich die Wiener trotz viel Ballbesitz kaum Chancen. Lustenau kommt dagegen durch Delaye auch zu einem Stangentreffer (75.).

Später Triumph für die Veilchen

Weil auch Precious Benjamin einen vermeintlichen Treffer wegen einer Abseitsstellung aberkannt bekommt (80.), bleiben die Wiener im Spiel. Durch Hettwer, der einen Boateng-Stanglpass aus kurzer Distanz ins Tor drückt, gelingt dann auch der in Wien-Favoriten umjubelte Ausgleichstreffer nach 82 gespielten Minuten.

In der Nachspielzeit drehen die Wiener die Partie. Lee Kang-Hee donnert seinen Kopfball noch an die Querlatte, Boateng nimmt den Abpraller aber aus der Luft und schießt volley ein (90+3).

Mit dem späten Sieg klettert die Wiener Austria mit sechs Punkten an gleich fünf Vereinen vorbei auf Tabellenrang acht und schickt die "Rote Laterne" nach Altach. Lustenau hält bei fünf Zählern und rutscht hinter die Wiener Austria auf Platz neun.

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