Umworbener Balic mit klarer Zukunftsaussage

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Er war der Mann des Tages für den SKN St. Pölten beim so wichtigen 1:0-Auswärtssieg beim SK Rapid (Spielbericht >>>). Husein Balic entschied mit einem präzisen Schuss ins lange Eck die Partie in Wien-Hütteldorf zugunsten der Niederösterreicher.

Ausgerechnet gegen Rapid, dem Klub, den bereits seit einiger Zeit gesteigertes Interesse am 23-jährigen Flügelflitzer nachgesagt wird. Nach der Partie stellt der ehemalige U21-Teamspieler Österreichs aber am "Sky"-Mikrofon klar, wie seine Zukunft aussieht.

"Ich bin hier bis Sommer 2020 und alles andere interessiert mich nicht", so Balic.

Verdienter Treffer

Bereits im Sommer, nach seinen starken Leistungen für Österreichs U21-Team bei der Europameisterschaft in Italien, gab es immer wieder Berichte über angebliche Interessenten. Besonders mit dem schottischen Serienmeister Celtic wurde Balic immer wieder in Verbindung gebracht.

Auch auf gezielte Nachfrage, ob es absolut sicher sei, dass er bis nächsten Sommer in der niederösterreichischen Landeshauptstadt kicken wird, wird der Siegtorschütze noch einmal deutlich: "Ich bin hier bis Sommer 2020 - und so wird es auch bleiben."

Von seinem Trainer gibt es, logischerweise, Lob nach dem Siegtreffer. "Ich bin froh, dass wir gewonnen haben und vor allem, dass Balic sein Tor gemacht hat." Er habe es sich verdient, weil er dem Treffer schon lange nachlaufen würde und er ihm trotz guter Leistungen einfach immer verwehrt blieb, so SKN-Coach Alexander Schmidt.

Als großer Matchwinner will sich der Flügelflitzer aber ohnehin nicht sehen: "Ich habe probiert, mein Bestes zu geben und der Mannschaft zu helfen", sagt er bescheiden. Es sei ein bisschen Glück dabei gewesen, gibt Balic zu, da zwei SKN-Spieler vor Rapid-Goalie Strebinger im Abseits standen.

Für Rapid-Coach Kühbauer spielt das keine Rolle. "Er hätte den Ball auch anders nicht gehalten, also spielt es keine Rolle", so "Don Didi". Angesprochen auf das angebliche Rapid-Interesse an Balic sagt er verkühlt: "Wir haben heute verloren, da ist mir das wirklich egal."


Textquelle: © LAOLA1.at

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