Überraschende Strafe für Rapid nach Derby-Vorfall

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Die Bilder der Vorfälle nach dem Wiener Derby zwischen SK Rapid Wien und FK Austria Wien am 16. September machten die Runde.

Nun gab der Senat 1 das Urteil und die Strafe bekannt: Rapid wird wegen Verletzung der Veranstaltungsbestimmungen und missbräuchlicher Verwendung von Pyrotechnik zu einer Geldstrafe von 30.000 Euro verurteilt.

Eine überraschend milde Strafe für die Hütteldorfer, da im Strafrahmen weitaus höhere Geldstrafen bis hin zu Sektorsperren und vieles mehr möglich gewesen wären.

Fans stürmten rund 15 Minuten nach dem Schlusspfiff vom Rapid-Sektor aus, erst vereinzelt, dann in größeren Gruppen und teilweise vermummt den Platz und liefen zum Gästesektor der Austria-Fans. Die feiernden Spieler verschanzten sich in der Zwischenzeit in den Katakomben des Allianz-Stadions während die Szenen stattfanden.

Das 327. Wiener Derby war hitzig, jedoch in den 90 Minuten immer noch knapp im Rahmen. Allerdings kam es nach dem Schlusspfiff zu jenen Szenen auf dem Rasen, die keiner sehen will.

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Fanartikel wurden vom Zaun der Gegner erbeutet, der Rückzug lange Zeit nicht angetreten. Erst mit Verspätung schritt die Exekutive ein und bildete zwei Reihen an der Mittellinie und vor dem Austria-Sektor. Auch eine Hundestaffel wurde schlussendlich ins Stadion gerufen, bis alle grün-weißen Platzstürmer wieder auf der Tribüne landeten.

Auch am Austria-Fansektor kam es mit den postierten Ordnern und Polizisten zu kleinen Auseinandersetzungen.

Rapid als Wiederholungstäter

Rapid verurteilte das Fehlverhalten der Anhänger tags darauf. Der Club war schon im Februar nach Ausschreitungen seiner Anhänger im Derby gegen die Austria mit einer Teilsektorsperre des Allianz-Stadions sowie einer Strafzahlung von 100.000 Euro verurteilt worden.

Nach einem Einspruch von Rapid wurde diese später auf 53.000 Euro reduziert. Die Austria fasste wiederum im April nach ihrem Heim-Derby eine Geldstrafe von 40.000 Euro aus, Rapid musste 20.000 Euro zahlen.

Die Szenen nach Schlusspfiff im VIDEO:


Textquelle: © LAOLA1.at

Rapid Wien mit neuer Raute zum "Muss-Sieg"

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