Rapid wird gegen Derby-Strafe berufen

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Der SK Rapid will die verhängte Strafe vom Senat 1 der Bundesliga nach den Vorfällen im Wiener Derby gegen die Austria nicht akzeptieren.

Wie Präsident Michael Krammer bei "Talk & Tore" auf "Sky" ankündigt, werde man gegen das Urteil in Berufung gehen.

Die Hütteldorfer wurden wegen Verletzung der Veranstaltungsbestimmungen und missbräuchlicher Verwendung von Pyrotechnik zu einer Geldstrafe von 30.000 Euro verurteilt.

"Wir haben eine Geldstrafe bekommen, obwohl wir mit unseren Ordnern alles getan haben, um es zu verhindern. Die Polizei war erst viel später auf dem Spielfeld. Die Fehlleistung des Vereins will ich mir in der Langfassung des Urteils noch zeigen lassen", so Krammer.

Strafe für Krammer nicht verhältnismäßig

Was dem Präsidenten sauer aufstößt: Es fehle an der Verhältnismäßigkeit.

Zum Vergleich verweist er auf eine Derby-Strafe von 40.000 Euro gegen die Austria, bei der eine Journalistin mit einem leeren Rauchtopf am Kopf getroffen wurde und abtransportiert werden musste, oder auch Spiele in Deutschland bei dem es Aktionen mit weit höheren Auswirkungen gebe.

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Das Argument, dass Rapid ein Wiederholungstäter sei, lässt er in diesem Zusammenhang nicht gelten, der letzte Platzsturm datiere aus dem Jahr 2011.

Unterschiedliche Sanktionen für "völlig sinnbefreite Aktion"

Abseits der Bundesliga-Strafe sei man hingegen bei Rapid sehr bemüht, die Schuldigen zu finden und zu bestrafen.

"Die Strafe der Bundesliga ist das eine. Wir haben die Bilder aber noch genauer. Es wird ganz sicher Sanktionen geben. Die Ermittlungen sind im Laufen", kündigt der Unternehmer an.

Allerdings müsse man unterscheiden, wer was gemacht hat. "Es haben dort alle nichts verloren, aber es muss unterschiedliche Sanktionen geben. Die einen haben Ordner tätlich angegriffen, andere haben Pyro geworfen, andere sin nur sinnlos hingelaufen und haben zugesehen. Das war eine völlig sinnbefreite Aktion."



Textquelle: © LAOLA1.at

Überraschende Strafe für Rapid nach Derby-Vorfällen

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