Natürlich habe aber auch der LASK sein Übriges dazugetan. "Der LASK hat, weil sie mehr Energie reingebracht haben, das Spiel in die Hand genommen. Wir sind zurückgefallen und haben versucht, das irgendwie drüberzubringen. Wir machen da ein sehr gutes Spiel, und am Ende stehen wir mit leeren Händen da", so der Sturm-Trainer.
"Braucht uns nicht interessieren, was in anderen Stadien passiert"
Ilzer ist klar, in der Meistergruppe dürfe man sich einfach keine Schwächephasen erlauben. Das hat sich am Ostersonntag wieder mal bewahrheitet.
"Es ist die Meistergruppe, da ist alles sehr umkämpft, Kleinigkeiten entscheiden. Da darfst du nicht nachgeben, musst diese Bereitschaft durchgängig zeigen und die hat uns gefehlt", so der Steirer.
So ist es natürlich doppelt bitter, dass man den Salzburger Schwächeanfall nicht ausnutzen konnte. Auch wenn Ilzer den Geschehnissen auf den anderen Plätzen ohnehin nicht zu viel Bedeutung beimessen will.
"Das braucht uns nicht interessieren, was in anderen Stadien passiert. Wir haben unsere Arbeit zu machen, da hat unser Fokus zu liegen", wird der Sturm-Coach deutlich. "Mit einem Sieg hätten wir auf Salzburg aufschließen können. Stattdessen ist jetzt der LASK wieder nahegerückt. Jetzt ist der LASK wieder voll im Rennen um Platz zwei. Da hätten wir sie auf Distanz halten können."
Sturm bleibt weiter im Rennen
Allerdings sind sich alle Beteiligten bei Sturm bewusst, dass die Meistergruppe noch einige Wochen andauert. Gerade mal zwei Spiele sind erst absolviert, auch die beiden direkten Duelle gegen Salzburg stehen noch an.
Deswegen analysiert Alexander Prass auch trocken: "Wir sind ein bisschen weiter weg von Salzburg - viel ist nicht passiert."