Raum für Verbesserungen
Innenverteidiger Paul Koller wollte die Probleme im letzten Drittel nicht zu überdramatisieren, sah aber dennoch auch Raum für Verbesserungen: "Ich finde nicht, dass wir es so schlecht gemacht haben. Wir hatten gute Balleroberungen und Umschaltmomente. Im letzten Drittel müssen wir sauberer und konsequenter sein."
Ingolitsch selbst probierte gegen Rapid viel, um dieser Thematik entgegenzuwirken, wechselte mit Balbo, Mamageishvili und Weiper früh. Am Ende wollte es trotzdem nicht reichen.
"Es war ein 50/50-Spiel. Wir haben die entscheidenden Momente einfach nicht nutzen können und dem Gegner dann serviert. So verlierst du das Spiel. Dass wir bei Rapid jetzt nicht hochdominant auftreten werden, war aber auch klar", sagte Ingolitsch.
Spannende Wochen
Für Sturm war die Partie bei Rapid der Startschuss für spannende Wochen. Am Samstag geht es im Cup nach Voitsberg, ehe innerhalb von drei Tagen sowohl der LASK (13.9.) als auch Stade Rennes (16.9.) nach Liebenau kommen.
Abgerundet wird die Woche mit dem Auswärts-Kracher in Salzburg (20.9.). Spätestens dann braucht es vor allem offensiv mehr Durchschlagskraft.