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Sturm Graz: Ilzers "breites Grinsen"

Sturm Graz: Ilzers "breites Grinsen" Foto: © GEPA

"Wir gehen jetzt mit einem breiten Grinsen in die Winterpause", strahlt Christian Ilzer.

Der 3:0-Auswärtssieg bei Austria Klagenfurt (Spielbericht>>>) sorgt für den zufriedenstellenden Schlusspunkt einer lehrreichen Herbst-Saison, die über weite Strecken wie geplant verlief, aber zwischenzeitlich eine herausfordernde Phase zu bieten hatte.

Ob der Grinser vor allem deshalb so breit ist, weil mit diesem Sieg die Top-6 wohl gebucht sind?

"Die Top-6 sind gebucht", betont Ilzer, "aber das breite Grinsen ist vor allem deshalb, weil ich unglaublich stolz auf die Mannschaft bin."

In der Folge führt der Coach alle Höhen und Tiefen der vergangenen Monate aus und streicht vor allem den guten Charakter seiner Truppe hervor:

"In der Meisterschaft haben wir ergebnistechnisch das eine oder andere Spiel vermasselt, aber ich habe bis auf die erste Halbzeit in Hartberg nie erlebt, dass die Truppe nicht ans Limit gegangen ist. Sie haben sich auch in schwierigen Phasen nicht auseinanderdividieren lassen."

Während der Dreifachbelastung im Herbst hat Sturm zwischenzeitlich den Rhythmus verloren, dabei jedoch auch viel gelernt.

Im Frühjahr können sich die Steirer nun auf die Liga konzentrieren, zudem kehren verletzte Spieler wie Stefan Hierländer oder Otar Kiteishvili zurück.

Best of the Rest hinter Salzburg

Ilzer definiert als Ziel, das eigene Spiel weiterzuentwickeln. Ein Angriff auf Salzburg nach der Punkteteilung ist eher schwierig, auch wenn man sich "immer nach dem Maximalen strecken" müsse:

"Salzburg spielt seit Jahren in einer eigenen Liga. Für uns ist das vorrangige Ziel, Best of the Rest zu sein. Als ich vor eineinhalb Jahren Sturm-Trainer geworden bin, war der Langzeitplan, internationalen Fußball zurück nach Graz zu holen und die Lücke zu Rapid, LASK und WAC zu schließen. Ich denke, das ist uns schon geglückt. Jetzt werden wir uns neue Ziele setzen, aber da müssen wir bei uns bleiben und versuchen, unser Spiel auf ein neues Level zu heben."

Das jetzige Level ist schon kein schlechtes und wurde auch in Klagenfurt präsentiert. Denn Ilzer gefiel, dass man nach den beiden wunderschön herausgespielten Treffern in Halbzeit eins auch noch einen Standard-Treffer folgen ließ:

"Wir haben wieder die gesamte Bandbreite gezeigt, wie man Tore erzielen kann. Das zeichnet meine Mannschaft aus."

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