Während der Dreifachbelastung im Herbst hat Sturm zwischenzeitlich den Rhythmus verloren, dabei jedoch auch viel gelernt.
Im Frühjahr können sich die Steirer nun auf die Liga konzentrieren, zudem kehren verletzte Spieler wie Stefan Hierländer oder Otar Kiteishvili zurück.
Best of the Rest hinter Salzburg
Ilzer definiert als Ziel, das eigene Spiel weiterzuentwickeln. Ein Angriff auf Salzburg nach der Punkteteilung ist eher schwierig, auch wenn man sich "immer nach dem Maximalen strecken" müsse:
"Salzburg spielt seit Jahren in einer eigenen Liga. Für uns ist das vorrangige Ziel, Best of the Rest zu sein. Als ich vor eineinhalb Jahren Sturm-Trainer geworden bin, war der Langzeitplan, internationalen Fußball zurück nach Graz zu holen und die Lücke zu Rapid, LASK und WAC zu schließen. Ich denke, das ist uns schon geglückt. Jetzt werden wir uns neue Ziele setzen, aber da müssen wir bei uns bleiben und versuchen, unser Spiel auf ein neues Level zu heben."
Das jetzige Level ist schon kein schlechtes und wurde auch in Klagenfurt präsentiert. Denn Ilzer gefiel, dass man nach den beiden wunderschön herausgespielten Treffern in Halbzeit eins auch noch einen Standard-Treffer folgen ließ:
"Wir haben wieder die gesamte Bandbreite gezeigt, wie man Tore erzielen kann. Das zeichnet meine Mannschaft aus."