Sturm: Kreissl kontert Kritik von Markus Schopp

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Im Sommer ging beim SK Sturm die Ära von Markus Schopp zu Ende. Der ehemalige Mittelfeldspieler der Schwarz-Weißen trainierte über acht Jahre den Nachwuchs der Grazer - zuletzt fünf Jahre die Sturm Amateure.

Seit Mitte September ist Schopp als Co-Trainer mit Schwerpunkt Spielanalyse beim SKN St. Pölten beschäftigt. Vor dem Spiel gegen seinen Ex-Klub, das mit 0:3 verloren ging, äußerte der 43-Jährige bei "Sky" deutliche Kritik am Nachwuchskonzept von Sturm und warf den Blackies mangelnden Innovationswillen vor.

"Es geht immer darum, wie du bis ganz nach oben entwickelst. Für mich ist das eine Durchgängigkeit bis zum Cheftrainer. Das habe ich in dieser Form nicht erkannt", sagte Schopp rückblickend auf seinen Abschied in Graz. Er fügt hinzu: "Ich war vielleicht zu professionell in meiner Denkweise."

Sturm-Geschäftsführer Günter Kreissl zeigt sich im Gespräch mit "BlackFM" überrascht über diese Aussagen und weist die Vorwürfe klar zurück.

"Es war für mich enttäuschend, dass jemand versucht, wider besseren Wissens, Dinge schlecht zu machen, die nicht schlecht sind", sagt Kreissl.

"Vollmundige Aussagen mit Leistung untermauern"

Unter der Leitung von Neo-Amateure-Coach Joachim Standfest liegen die Sturm-Amateure derzeit an der Tabellenspitze der Regionalliga Mitte. Dazu hat Sturm mit Günther Neukirchner einen Personal Coach installiert, der sich ganz speziell um Spieler im Alter von 16-21 Jahren kümmert. "Wir versuchen alles, um die Qualität hinaufzuschrauben", so Kreissl.

Schopp würde zudem genau wissen, wie viel Videoanalyse bei Sturm betrieben wird und wäre zudem noch von Trainern eingeschult worden: "Er weiß, was ein Imre Szabics hier aufbereitet."

"Ich will nicht über die Beweggründe nachdenken und Markus Schopp auch nicht als Person schlecht machen, aber ich war enttäuscht über diese Wortmeldung", wiederholt Kreissl.

Nachsatz: "Ich wünsche Markus, dass es ihm gelingt, diese vollmundigen Aussagen mit Leistungen zu untermauern."


Textquelle: © LAOLA1.at

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